1. The Shell - Kapitel 01


    Datum: 30.03.2026, Kategorien: Romane und Novellen,

    ... einen Glastisch, auf dem eine angebrochene Packung mit Zigaretten liegt.
    
    „Nimm dir ruhig eine", sagt der Mann auf dem Sofa. „Wenigstens das ist hier umsonst."
    
    „Danke", entgegnet Tom, „aber ich rauche nicht."
    
    Doch das Gefühl, das plötzlich in ihm zum Leben erwacht, straft seine Worte Lüge. Es fühlt sich an, als hätte er schon seit Ewigkeiten keine mehr geraucht.
    
    „Ja, bestimmt schon eine Stunde nicht mehr, oder?", fragt der Mann auf der Couch, der plötzlich splitterfasernackt ist.
    
    „Ich... Ich rauche doch nicht, oder doch?"
    
    Ein Lächeln schleicht sich auf das Gesicht des Mannes. „Hast du das vergessen?"
    
    „Ah, nein, natürlich nicht." Auf einmal fällt Tom alles wieder ein. Natürlich hatte er früher geraucht, dann aber aufgehört, nur um nach einem Jahr der Qual in einem schwachen Moment doch wieder anzufangen. Und nun... nun war dieser Moment, in dem er unbedingt eine Zigarette brauchte.
    
    Er schielt zum Tisch, doch die Packung ist weg.
    
    „Bediene dich ruhig", wiederholt der Mann. Zwischen seinen Beinen ragt nun ein steifer Penis auf, stark geädert, doch von Sekunde zu Sekunde wird das Geschlechtsteil glatter und heller.
    
    Verdammt! Er brauchte jetzt ganz dringend eine Zigarette!
    
    „Bitte, schon für dich angezündet!"
    
    Der Penis hatte sich mittlerweile vollständig in eine Zigarette verwandelt. Sie hat immer noch den Umfang eines Penisses, was Tom seltsam vorkommt, aber eine Zigarette war eine Zigarette, oder etwas nicht.
    
    Und ja, die Zigarette wächst dem ...
    ... Mann offensichtlich aus dem Unterleib, aber da das zylinderförmige Ding keine Eichel sondern einen beigefarbenen Filter hat, konnte es sich nur um eine Zigarette handeln.
    
    Gierig nach dem Kick des Nikotins kniet Tom nieder und nähert seinen Mund dem Filter. Seine Lippen umfassen die Eichel und er spürt wie die Hände des Mannes von hinten an seinen Hinterkopf drücken und er ihn tief aufspießt.
    
    „Ja, so machst du das gut", stöhnt der Mann, während Tom gierig den nikotinhaltigen Rauch inhaliert und nur darauf wartet, dass die sieben Sekunden vergehen, bis das Nervengift in seinem Gehirn ankommt und ein Tanz der Endorphine veranstalten.
    
    „Und jetzt tief einatmen", fordert der Mann ihn auf.
    
    Tom atmet.
    
    „Ganz tief atmen und ganz ruhig."
    
    Dann schießt das Sperma des Mannes mit einem gewaltigen Druck aus der Eichen und flutet Toms Lungen. Er will Husten, doch der Druck an seinem Hinterkopf verstärkt sich.
    
    „Gaaanz tief atmen, ein und aus."
    
    Das Sperma dringt in die kleinsten Lungenbläschen vor und Tom hat das Gefühl zu ersticken.
    
    „Ganz ruhig atmen".
    
    Er wehrt sich mit aller Kraft gegen die Hände, die ihn auf der Trage festhalten.
    
    „Ganz ruhig, Dr. Beckstein, alles ist gut."
    
    Mit einem gewaltigen Husten versucht Tom das Sperma aus seiner Lunge zu husten, doch da ist nichts. Nichts außer den Händen, die ihn daran hindern von der Trage zu springen und dem Pflegepersonal, das mit teils besorgten Gesichtern um ihn herum steht.
    
    „Sie haben fast zwei Minuten nicht ...
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