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Die Tesa-Film-Verführung
Datum: 03.04.2026, Kategorien: Voyeurismus / Exhibitionismus
„Ding-Dong.“ Eine klassische Türklingel, die Mira da hatte, dachte ich völlig unpassend zur Situation, während mir der Rotz aus der Nase lief und sich mit den Tränen vermischte, die mir aus den Augen quollen. Mira öffnete die Tür des Reihenhauses im hannoverschen Stadtteil Kirchrode. Sie sah mich von oben bis unten an und zuerst schien sie mich gar nicht zu erkennen, hatten wir uns doch über Jahre nicht mehr gesehen. Doch dann blitzten ihre grünen Augen auf, um die ich die schwarzhaarige Schönheit schon immer bewundert hatte. „Netti? Oh Mensch, komm rein“. Schon zog sie mich in das großzügige Haus, in dem sie mit ihren Eltern wohnte. Sie nahm ich in den Arm und sofort wurde mir wieder bewusst, wie gut sie roch. Das hatte sie damals schon, als wir in der Realschule in einer Klasse waren. Mittlerweile waren gut zehn Jahre vergangen und ich konnte noch immer nicht aufhören, Ihren Duft richtiggehend in mich aufzusaugen. Doch irgendwann in der 8. Klasse kamen meine Eltern auf die grandiose Idee, ins tiefste Brandenburg auf einen Bauernhof zu ziehen, weitab jeglicher Zivilisation. Da roch es überhaupt nicht gut und auch jetzt hatte ich immer noch das Gefühl, ich würde nach Kuhscheiße stinken, was mir vor meiner ehemals besten Freundin unglaublich unangenehm war. Aber sie schien es gar nicht zu bemerken, im Gegenteil, sie lächelte mich an. „Es ist alles vorbereitet. Meine Eltern sind heute nicht zu Hause, ich hab Eis, es läuft die ganze Staffel „Gilmore Girls“ und ...
... Taschentücher hab ich sowieso immer da.“ Wie lieb sie zu mir war, während ich wie ein Häufchen Elend hier stand, meinen Rucksack in der Hand und völlig verheult. Wir gingen auf ihr Zimmer, und ich warf mich, wie damals schon immer, auf ihr Bett. Sofort fühlte ich mich wieder wie 14 und das war im Moment auch gut so, denn ich hatte auch Liebeskummer wie eine 14jährige. „Dann erzähl mal, ich hab das ja alles gar nicht so richtig mitbekommen, was Du vorhin ins Telefon geweint hast.“ „Ach, Jan ist einfach ein Drecksack! Und ich bin so dämlich und falle immer wieder auf ihn rein. Aber das wars jetzt endgültig. Hat der mich wieder mit dieser Nutte aus dem Tattoostudio betrogen. Weißte, der dachte echt, ich merk das nicht und dann sehe ich ihn, wie er ihr die Zunge in den Hals schiebt. Ich natürlich da hin, hab ihn weggerissen von der Alten und dann macht er mir echt noch eine Szene!“ „Ernsthaft?“ „Ja wenn ichs Dir doch sage. Mir reichts jetzt. Ich will nicht mehr. Jeder wusste es und am Schlimmsten bei dem ganzen Verrat ist ja noch, dass alle so mitleidig gucken, wie dumm ich doch bin.“ Wieder musste ich heulen, das Wasser lief ungebremst aus mir raus. „Netti, jetzt beruhig dich mal.“, sagte sie, mir eine Hand auf den Rücken legend. „Lass mich mal aufs Klo“, schluchzte ich. Mir war das alles zu viel. „Darf ich kurz duschen? Im Zug saß mir auch so ein Penner gegenüber und hat mir die ganze Zeit zugezwinkert. So ein alter Sack.“ „Ihhhhh….ekelig“. Jetzt mussten wir doch ...