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Aber du wolltest es doch auch..
Datum: 09.04.2026, Kategorien: Ehebruch
... wusstest von meinem Wunsch und hast dafür gesorgt, dass dein Freund Uwe Gelegenheit hat, mich rumzukriegen. Ja, das war der Plan, lächelte sie. Sei mir nicht böse, ich wollte doch nur, dass du es endlich auch erlebst, auslebst. Und dein Mann muss es ja auch nicht erfahren. Nachdenklich betrachtete ich meine, ja was, beste Freundin. Ja, es war mein Wunsch gewesen, ich hatte es gewollt, sonst wäre es nicht geschehen. Aber es war nicht so, wie in meiner Vorstellung. Zwar befriedigend, aber ohne Gefühl. Keine Nähe, keine Wärme. Was blieb, war Frustration. Aber mal ehrlich, so richtete ich eine Frage an meine beste Freundin, wäre es nicht deine Aufgabe gewesen, genau das zu verhindern, mir ins Gewissen zu reden, nicht aber mich noch darin zu bestärken und alles zu tun, damit es dazu kommt. Ich weiß, ich trage letztendlich die Verantwortung dafür, kann keinem die Schuld dafür geben, für das, was passiert ist und für das, was jetzt daraus folgt. Ich musste nach Hause, zu meinem Mann. Es war schon nach Mitternacht, ich rief mir ein Taxi. Als ich nach Hause kam, war alles dunkel. Mein Mann lag schon im Bett. Ich ging ins Bad, machte mich fertig und legte mich zu ihm. Irgendwie spürte ich, dass er nicht schlief, sondern nur so tat. Klaus Der Abend war die Hölle. In meiner Vorstellung ging sie mir fremd. Ich war machtlos, resignierend, verzweifelnd. Meine Gedanken kamen einfach nicht zur Ruhe. Schließlich ging ich zu Bett, konnte aber nicht einschlafen. Meine Frau kam ...
... nicht, wie versprochen, gegen 22:00 Uhr nach Hause, sondern erst nach Mitternacht. Dann legte sie sich neben mich. Es lag eine Spannung in der Luft, greifbar, lähmend. Und irgendwie wusste ich, sie hatte es getan. Hatte mich betrogen, einen anderen das tun lassen, was mir vorbehalten war, uns beiseitegeschoben. Ich bekam keine Luft mehr, konnte nicht atmen, nicht sprechen, Tränen liefen mir über das Gesicht. Dann ein Schmerz, Stiche in der Brust und es wurde dunkel. Sonja Ich lag neben ihm und wusste, ich muss jetzt mit ihm reden. Ich griff mit meiner Hand nach seinem Gesicht und spürte nur Tränen. Dann röchelte er und schien keine Luft zu bekommen. Ich setzte mich auf, machte das Licht an und sah ihn bewusstlos neben mir liegen. Nein, bitte nicht, Nein. Der Notarzt, der Rettungswagen kamen, Gott sei Dank, sehr schnell. Herzinfarkt, Lebensgefahr, Krankenhaus. Im Krankenhaus konnte ich auch nur warten, hoffen, dass es gutgeht. Ich rief unsere Kinder an, dann Erik, seinen besten Freund, und zum Schluss Imke. Unsere Kinder wohnten weit weg. Sie waren auf dem Weg. Es dauerte keine Stunde, dann waren Erik und Imke da. Wie konnte es dazu kommen, war er krank, er hatte doch nichts, war doch gesund, kam es von Erik. Ich konnte und wollte ihm gegenüber in diesem Moment nicht ehrlich sein. Aber ich hatte Blickkontakt mit Imke und sie und ich wussten, was der Grund war. Sie war leichenblass, nahm mich in die Arme und flüsterte, nein, sag mir bitte nicht, dass es .. nein ...