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Aber du wolltest es doch auch..
Datum: 09.04.2026, Kategorien: Ehebruch
... mit euch macht. Ich war auch vielleicht neidisch auf dich und dein Glück, aber das...nein, das wollte ich nie. Klaus Nach zwei Wochen konnte ich entlassen werden. Ich habe keinen Besuch meiner Frau zugelassen, wollte sie nicht sehen, nicht mit ihr sprechen. Auch meine Kinder konnten mich nicht überreden. Die Gespräche mit der Krankenhauspsychologin hatten mir gutgetan. Ich rief mir ein Taxi, fuhr nach Hause, was immer dieser Begriff jetzt noch für eine Bedeutung hatte. Sonja war nicht zu Hause, wohl arbeiten. Ich packte meine Koffer, sah mich nochmal um. Ich schrieb ihr einen Brief, legte meinen Ehering und die Schlüssel zur Wohnung dazu und ging. Sonja Klaus ließ mich nicht zu sich. Immer, wenn ich ins Krankenhaus kam, wurde ich nett, aber bestimmt, abgewiesen. Ich wusste nicht mehr, was ich tun sollte, ich funktionierte nur noch. Meine Kinder waren mein Halt. Sie verstehen es zwar nicht, aber sie lassen mich nicht fallen. Nach ihren Besuchen im Krankenhaus sagten sie auch jedes Mal, dass er mich nicht sehen möchte. Ich kam eines Nachmittags von der Arbeit zurück, öffnete die Tür und irgendwie spürte ich, etwas war anders. In der Küche lag ein Brief, darauf sein Ehering. Mir wurde schwarz vor Augen und ich musste mich setzen. Ich nahm den Brief, wollte ihn nicht, aber musste ihn lesen. "Sonja, du warst und bist vielleicht immer noch die Liebe meines Lebens. Aber es geht nicht mehr. Ich muss mich selbst schützen, muss heraus aus dieser Situation, die ...
... mich mehr und mehr zerstört. Deshalb ziehe ich aus und versuche, irgendwo anders neu anzufangen. Ich hatte es dir doch schon gesagt. Ich teile nicht, kann das nicht. Unsere intimen Vorstellungen sind auch nichts, was man mit Dritten teilt. Die Tatsache, und streite es nicht ab, dass du mit Imke diese Momente geteilt hast und mit ihr über deine Fantasien gesprochen hast, zeigt mir schon, wie weit du dich von mir entfernt hattest. Und es zeigt mir, und das hast du ja auch deutlich zur Sprache gebracht, dass du bereit warst, deinen Wunsch auch auszuleben. Und dass du mich betrogen hast, wurde mir in dieser schrecklichen Nacht klar. Da brauchte es kein Geständnis von dir. Was sagte Imke doch zu dir? Das du mehr Freiraum brauchst, auch mal andere Dinge probieren sollst? Dann nimm dir diesen Freiraum, probiere aus, aber ohne mich. Waren dir meine Gefühle völlig egal? Anscheinend ja. Du wusstest doch, wie ich dazu stehe. Du hast es ignoriert, hast dich in deinem Wahn verloren, mich und damit uns verloren. Was unsere Ehe anbelangt, glaube ich, dass es besser wäre, wir würden uns trennen. In Liebe ? Klaus" Jeder Satz ein Schlag ins Gesicht. Und er hatte, aus seiner Sicht, in fast allem Recht. Was wird jetzt? Ich kann doch ohne ihn nicht, will ohne ihn nicht. Klaus Ich hatte mich zunächst in einer kleinen Pension eingemietet. Bekam dann die Nachricht von meinem Hausarzt, dass ich in Reha könnte und nahm es an. 4 Wochen abschalten, einfach raus. Es war eine ...