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1952, ein deutscher Student in den USA
Datum: 09.04.2026, Kategorien: Reif
... Diplom-Volkswirt kann Zahlen lesen und auswerten. Und wenn Zahlen eindeutig voneinander abweichen, so werden Gelder verschwendet. Ich habe über ein Jahr Zahlen und Daten gesammelt und meine Schlüsse daraus gezogen. Diese Zahlen und Auswertungen finden Sie in meinem Buch, das dem Außenministerium und der Foreign Operations Administration vorliegt und die mich aus diesem Grund eingeladen haben. Ich stehe Ihnen in den nächsten beiden Tagen für Diskussionen gerne zur Verfügung. Ich bedanke mich für ihre Aufmerksamkeit!" Die Zuhörer waren aufgrund meines vehementen Auftretens wohl etwas geschockt, aber ich erhielt von einigen dennoch viel Applaus, wohingegen einige Zuhörer sich wohl eher auf den Schlips getreten fühlten und sich dachten, was fällt diesem jungen Bürschchen nur ein! Ich hatte meine Bücher an einem Stand abgegeben, an dem die Bücher oder Kopien der Vorträge erworben werden konnten. Danach diskutierte ich mit einigen Konferenzteilnehmern und zum Glück kannte ich die Zahlen auswendig, so dass ich mit Fakten sämtlichen Behauptungen, die meinen Thesen widersprachen, mit Zahlen widerlegen konnte. Da klopfte mir jemand auf die Schulter und er sagte: "Gut gemacht, John!" Es war mein Prof. Dr. Harrison! "Dr. Harrison, Sie haben mir gar nicht erzählt, dass sie auch an diesem Kongress teilnehmen!" "John, ich wollte sie überraschen! Ich habe auch eine getönte Brille und einen Hut während ihres Vortrages getragen, damit sie mich nicht erkennen! Sie haben sehr ...
... mutig argumentiert und ihre Aussagen mit Fakten untermauert und begründet. Das hat mir gefallen! Nicht viele junge Akademiker hätten so viel Schneid wie Sie, älteren und einflussreichen Regierungsmitgliedern und Volkswirten so die Meinung zu sagen! Dazu kann ich Sie nur beglückwünschen! Ich bin sehr beeindruckt von ihrem Vortrag!". "Dr. Harrison, darf ich sie zu einem Glas Wein einladen?" "Natürlich lade ich Sie ein, John! Aber ich schlage vor wir trinken einen Whiskey! Es wird Zeit, dass sie nicht nur die amerikanischen Steuergelder beschützen, sondern auch trinken wie ein Amerikaner!" "Es ist mir eine Ehre mit Ihnen zu trinken, Dr. Harrison!" Er bestellte an der Bar zwei Whiskey und dann stellte er mich vielen einflussreichen Mitgliedern des Außenministeriums und anderen Volks- und Betriebswirten vor. Es wurde ein interessanter Abend mit vielen guten Gesprächen und ich erhielt viele Visitenkarten und ich verteilte auch etliche Visitenkarten. Mein Vortrag hatte wohl für einiges an Aufsehen gesorgt, denn am nächsten Tag wurde mir für meinen Vortrag ein größerer Konferenzraum zugeteilt und es waren über 400 Zuhörer anwesend. Ich hielt meinen Vortrag und ich fand erneut sehr deutliche Worte. Diesmal wurde mein Vortrag mit sehr viel Applaus bedacht. Nach dem Vortrag diskutierte ich mit einigen Zuhörern, dann fragte ich an dem Verkaufsstand wie viele meiner Bücher verkauft worden waren. Es waren nur noch zwei Exemplare vorhanden und hinter mir standen bereits ...