1. Diese Stiefschwestern sind lesbisch


    Datum: 11.04.2026, Kategorien: Insel der Scham,

    ... Entferntesten nach meinem Vater, aber es war einfach süß. „‘Das sind halt Kinder, die probieren sich halt mal aus. Sei froh, dass sie sich so gut verstehen!‘“ Ich wusste, dass mein Vater auf unserer Seite war. Sandra erzählte, dass ihre Mutter eigentlich noch nach uns schauen wollte, aber mein Vater gesagt hatte, sie solle uns einfach erst mal in Ruhe lassen. Dann hatte sie eine Schlaftablette genommen, und war ins Bett gegangen. Also hätten wir die Nacht unsere Ruhe. Und was morgen kommen sollte, würden wir dann sehen. Wir einigten uns darauf, dass sie die Nacht bei mir blieb, wir aber einen Wecker stellten, damit sie schnell in ihr Zimmer flüchten konnte, bevor unsere Eltern wach wurden. Ich löschte das Licht und wir legten uns hin. Sie schmiegte sich in meine Arme und legte ihren Kopf auf meine Brust. Sie roch immer noch nach der Erdbeerlotion. Es war ein unglaublich schönes Gefühl, sie so nah zu spüren. Einen kurzen Moment, dachte ich daran, wieder da weiter zu machen, wo wir aufgehört hatten, aber ich wollte den Moment nicht kaputt machen. Stattdessen fragte ich: „Wann hast Du es gemerkt?“ Sie schien genau zu wissen was ich meinte. „Bei meinem letzten Klinikaufenthalt.“ Sie erzählte mir, dass sie eigentlich schon sehr früh gespürt hatte, dass sie mehr mit Mädchen zu tun haben wollte, als mit Jungs. Natürlich in einem gewissen Alter war das noch normal, aber als sie älter wurde und die ersten Schwärmereien anfingen, hatte sie nur ihre damals beste Freundin im Kopf. Aber ...
    ... sie wollte sich nicht eingestehen, was eigentlich so deutlich war. Als sie dann mit 16 nochmal eingewiesen wurde, bekam sie eine quirlige, aufgedrehte Zimmergenossin. Sie verbrachten unheimlich viel Zeit miteinander, sie gingen sogar gemeinsam Duschen. Es gab getrennte Kabinen, aber sie hatte es immer genossen, wenn sich ihre Freundin vor ihr auszog. Eines Tages schien sie wohl ihr Duschgel vergessen zu haben, denn sie fragte ob sie Sandras benutzen konnte. Anstatt es einfach über die Kabine zu reichen, ging Sandra direkt zu ihr rüber. Ihre Freundin schien da nicht mal böse drüber zu sein, denn nun duschten sie gemeinsam. Sandra hatte ihr den Rücken eingeseift und dann führte ein zum anderen. Das war nach einem Monat. Die restlichen zwei Monate ihres gemeinsamen Aufenthaltes schliefen sie jede Nacht in einem Bett und erkundeten gegenseitig ihre Körper. Leider war der Kontakt nach der Klinik recht schnell abgebrochen, weil die Entfernung zu groß war. Aber es hatte Sandra richtig gutgetan, sich endlich diese Seite einzugestehen. Sie hatte es auch oft versucht ihrer Mutter zu erzählen, aber sie hatte es sich nie getraut. Ich gab an der Stelle zu, dass ich das dann für sie schon übernommen hatte. Ich erwartete, dass sie böse wäre, aber sie schien nur erleichtert, dass das Geheimnis endlich aus der Welt war. Langsam wurden wir beide müde, denn es war schon sehr spät. Zum Glück war am nächsten Samstag, so dass keine von uns raus musste. Arm in Arm schliefen wir ein, und das letzte ...
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