1. Diese Stiefschwestern sind lesbisch


    Datum: 11.04.2026, Kategorien: Insel der Scham,

    ... Tisch und vergrub ihr Gesicht in ihren Händen. „Das ist zu viel für mich! So was tut meine Kleine doch nicht!“, wimmerte sie. Mein Vater kam zu mir und legte mir die Hand auf die Schulter. „Ich denke es ist besser, wenn Du auf Dein Zimmer gehst… Auf Dein eigenes Zimmer. Wir reden morgen!“, sagte er verständnisvoll mit einem leichten Lächeln auf den Lippen. Als ich die Küche verlassen wollte, jammerte Elke immer noch, darüber wie brav ihre Sandra doch wäre, und dass ich sie verderben würde. Ich blickte noch mal zurück und sagte dann: „Ach ja, Elke. Hast Du gewusst, dass Sandra lesbisch ist? Nein? Dann sieht man ja wie gut Du Deine Tochter kennst!“ Sie wimmerte jetzt noch mehr, und mein Vater warf mir einen Blick zu, der sehr deutlich zeigte, dass auch seine Geduld Grenzen hat. Ich ging in mein Zimmer im Keller, und kaum hatte ich die Tür zu gemacht, sank ich dagegen und brach in Tränen aus. Es hätte der schönste Abend meines Lebens werden können, stattdessen war es in einem Drama geendet. Und das alles nur, wegen meiner Stiefmutter. Was wie im Märchen. Fast eine ganze Stunde hatte ich geheult, aus Wut, aus Verzweiflung. Danach hatte ich mich ins Bett gelegt und den Abend noch Revue passieren lassen. Was wäre noch alles passiert, wie weit wären wir wohl gegangen und wie ging es wohl Sandra gerade? Alles Fragen, die mir im Kopf herum spukten, aber auf die ich keine Antwort fand. Ich versuchte zu schlafen, aber ich war zu aufgewühlt. Irgendwann klopfte es an die Türe. „Was?“, ...
    ... sagte ich barsch, weil ich vermutete, dass es Elke wäre, die sich bei mir entschuldigen wollte. Doch als die Türe aufging, erschien Sandra: „Stör ich?“, fragte sie flüsternd. „Nein, absolut nicht.“ Ich sprang vom Bett und zog sie sanft ins Zimmer und schloss wieder die Tür. Ich sah selbst in dem schwachen Licht, dass durch die schmalen Fenster fiel, dass sie mindestens genauso geweint hatte, wie ich. Ohne nachzudenken gab ich ihr einen Kuss, und sie lächelte mich darauf hin an. Erst jetzt sah ich, dass sie noch etwas in der Hand hielt. Mit den Worten „Ich habe Dir was mitgebracht!“ drückte sie mir das Bündel in die Hand. Es war mein Nachthemd. In Windeseile zog ich mich aus, diesmal auch das Höschen und schlüpfte in das Nachthemd. Es war wirklich schön, dass sie endlich da war. Ich machte ein kleines Licht an und als ich sah, wie verheult sie war, verpasste es mir einen leichten Stich: „Es tut mir leid, ich wollte nicht…“ Doch bevor ich etwas sagen konnte, legte sie mir den Finger auf die Lippen und sagte: „Nein, Du brauchst Dich für absolut gar nichts zu entschuldigen.“ Ich fasste ihre warmen und weichen Hände und wir schauten uns minutenlang nur in die Augen. „Du weißt, dass die Hölle los sein wird, wenn Elke uns hier erwischt!“, meinte ich nach einiger Zeit. „Ja, aber das wird wohl nicht passieren. Ich habe unsere Eltern ein wenig belauscht, und Dein Vater hat sie dann doch noch zur Vernunft gebracht. ‚Elke‘ hat er gesagt,“ Sie verstellte ihre Stimme und es klang nicht im ...
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