1. Freddys Besuch bei Gabriele


    Datum: 14.04.2026, Kategorien: Schamsituation

    Hallo zusammen. Ich mal wieder. Nach einem kurzen Ausflug in die KI, hier wieder ein Schwank aus meiner Jugend. Es beschreibt Freddys Besuch bei Gabriele. Leider war ich nicht dabei und kann nur seine Schilderung schreiben.
    
    Freddys Besuch bei Gabriele
    
    Sonntagnachmittag. Ich hatte gerade das Haus verlassen und stand noch vor der Tür. Unschlüssig, was ich jetzt machen wollte. Im Hinterkopf dachte ich an ein Café. Eher an ein Stück Torte als an Kaffee. Mit der Hand in der rechten Hosentasche zählte ich schon mal mein Geld. Dabei schaute ich nach links die Strasse runter. Nichts los. Nehme ich den Langen weg durch die Stadt? Langweilig und Öde. Also doch in die andere Richtung. Drei Häuser weiter, hätte mich Freddy, der aus der Querstrasse kam, bald umgerannt. Er wollte zu mir. Musste unbedingt mit mir reden. Musste mir ja unbedingt was erzählen. Mir war sofort klar, worum es ging. Klar, sein Besuch bei Gabriele gestern. Also, umgedreht, zurück nach Hause und ab in mein Zimmer. Noch ein paar Kohlen in den Ofen geworfen, was zu trinken geholt und es mir dann auf mein Bett gemütlich gemacht. „Na dann schiess mal los!“ Forderte ich ihn auf. Er wusste nicht so recht, wo er anfangen sollte. Ich sagte: „Fang an, als du vor ihrer Haustüre standest.“
    
    Na gut. „Wusstest du, dass sie in der Siedlung wohnt und die ein eigenes Haus haben?“, fragte er zu Anfang. „Na klar, ich kenne ihre Adresse, und in der Siedlung sind nun mal nur Eigenheime“, antwortete ich. Er schaute etwas ...
    ... verblüfft und sagte dann: „Das, was du so lapidar Eigenheim nennst, grenzt schon an eine Villa aus dem Westen.“ „Du weisst schon“, sagte ich, „dass mich das Haus nicht interessiert, sondern das, was da drinnen gestern abgelaufen ist. Also fang an zu erzählen! Und zwar ganz genau. Lass nichts aus.“ Und so fing er an.
    
    Ich stand also vor dem Haus, klingelte und schaute mich etwas um. Nach einem kurzen Moment kam Gabriele auch und öffnete. Sie bat mich nicht rein, sie forderte mich auf. Da kriegte ich schon das erste Mal bammel. Sie führte mich in die Wohnstube. Alter, ich sage dir, die müssen richtig Kohle haben. Die ihre Wohnstube ist so goss, wie die ganze Wohnung von meiner Oma. Riesen Anbauwand, Leder Couch mit zwei Sesseln, Stereoanlage und einen Farbfernseher… Man muss ich blöde geglotzt haben. „Was los?“, fragte Gabriele, „noch nie nen Farbfernseher gesehen?“ War mir ziemlich peinlich und ich stotterte, was mit „doch schon, im Laden.“ Sie hat gelacht und mich auf die Couch gescheucht. Stellte sich vor mich hin und fragte: „Na wie siehts aus?“, und zeigte auf meine Hose, „steht da schon was?“ Jetzt wurde ich nervös. Erklärte ihr erst mal, dass es keine Schranke ist, die man nach Bedarf rauf und runter kurbelt. Sie lachte wieder und meinte, dass sie dann wohl nachhelfen muss. Hat mich dann, wohl mehr rhetorisch, gefragt ob ich ein Bier haben will. Ehe ich was sagen konnte, winkte sie ab und meinte, dass ich davon nicht gleich tot umfalle. „Nicht wegrennen!“ Sagte sie noch und ...
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