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SamAnthas Rückkehr Kap. 36
Datum: 16.04.2026, Kategorien: Fetisch
... Kaffee aus dem Automaten und setzte mich auf einen der Besucherstühle in der Ecke. Tausend Gedanken rauschten mir durch den Kopf. Was würde Chrissy wirklich dazu sagen, wenn ich für immer SamAntha bliebe? Irgendwann in der Vergangenheit hatte sie mal erwähnt, es wäre okay für sie... und wollte ich das wirklich auch? Familie... Freunde... Mist- alle diese Überlegungen gab es doch schon. Und wer sagt denn, dass es so kommen wird? Volker sprach von ‚der Möglichkeit' die eintreten KÖNNTE, aber nicht MUSS. Hatte mich gerade der Gedanke geil werden lassen...? Nachdem ich mich davon überzeugt hatte, NICHT beobachtet zu werden, steckte ich heimlich einen Finger in meinen Schlitz. Ebenso heimlich betrachtete ich diesen und hielt ihn dicht vor Augen. Keine Spur von Feuchtigkeit oder Nässe, was mich auch keineswegs wunderte. Ich wollte nur eine Bestätigung. Sollte ich jetzt wirklich meine Entscheidung von anderen, in dem Fall von Chrissy, abhängig machen? Na ja... sie betraf es ja ebenso wie mich. Oder ging ich voll auf Risiko? Ich fingerte mein Handy aus der Tasche und wollte gerade ihre Kurzwahl drücken. Akzeptierte ich gegebenenfalls ihr ‚Nein' um es dann trotzdem durchzuziehen und ihre Entscheidung zu ignorieren? Wie lange wollte ich das Ganze vor mir herschieben? Wäre ich gegebenenfalls auf der Messe noch bei der Sache oder würde ich mich mit diesen Gedanken beschäftigen? Nein. Ich würde eine Entscheidung treffen. Jetzt. Ich erhob mich, warf den ...
... leeren Kaffeebecher in einen Papierkorb und ging zu Volkers Büro. Als ich sein ‚Ja bitte' hörte, öffnete ich die Tür und trat ein. Er sah mich über seinen Bildschirm hinweg an. „SamAntha...?" „Ja, in voller Größe und Schönheit" sagte ich, um meine Unsicherheit zu überspielen. „Ich mach's. Und bitte keine Verzögerungen. Jetzt" fügte ich schnell hinzu. „Ehrlich gesagt, überrascht es mich nicht. Aber diesmal musst du mir eine kurze Erklärung unterzeichnen. Du verstehst sicher..." „Ja, verstehe ich... mach ich. Hast du was vorbereitet?" Ich hörte, wie der seitlich von ihm stehende Drucker ansprang und kurz danach ein Schriftstück ausspuckte. „Habe ich. Bitte lies es dir gründlich durch und unterschreibe an den mit ‚x' gekennzeichneten Stellen zweimal." „Zweimal? Gründlich, wie ich dich kenne..." „Ja, zweimal. Einmal für die möglichen Folgen und einmal dafür, dass ich dich ausführlich darüber aufgeklärt habe. Bei aller Freundschaft, ich habe keine Lust auf eine lebenslange Klage über ‚nicht erläuterte, mögliche' Folgen." Ich überflog das Dokument und unterschrieb wie gewünscht zweimal. „Können wir dann? Ich will das hinter mich bringen." „Ja klar. Bitte begleite mich ins Labor." Dort nahm ich an der zugewiesenen Stelle Platz und wartete auf den weiteren Verlauf. Volker erklärte mir noch kurz, dass mein Präparat vorbereitet wird und ich mich einen Moment gedulden möge. Er würde mit den Kollegen noch kurz über die Zusammensetzung reden um ...