-
Honeymoon Suite (ラブホテル)
Datum: 16.04.2026, Kategorien: BDSM
... nichts, aber seine Augen verrieten alles. Das Hotel im Stadtteil Shibuya lag zwischen einer Karaoke-Bar und einem Club mit bass lastiger Musik. Über der Tür prangte der Name in grellem Karminrot, eingerahmt von pulsierenden pinken Herzen. „Also…“, sagte Judy ehrfürchtig, mit einem Funken erstaunen in der Stimme. „Das ist es ? Definitiv!“ Mark blickte aufs Smartphone und nickte. Ihr Standort auf der onlinekarte war direkt bei der Markierung. Das Grinsen des Taxifahrers am Flughafen hätte ihre erste Warnung sein sollen. Die Rezeptionistin war freundlich, höflich und reserviert und sprach gutes englisch. Sie fragte noch, ob es besondere Wünsche hinsichtlich des Zimmers gäbe und deutete auf eine Liste auf dem Tresen in japanischer Sprache und Schrift. Sie listete ein paar Namen auf: Business, Honeymoon, Greek, Rom …! Da beide nicht wussten was sie erwartete, sagten sie gleichzeitig wie aus einem Munde: „Honeymoon“! "Okay", sagte die Rezeptionistin, "ich habe noch eine spezielle Honeymoon frei. Drei Tage, richtig?" Beide nickten. Nach wenigen Minuten war die Registrierung abgeschlossen und die beiden standen im Lift. Achter Stock, dann nach links bis zum Ende über den dicken hochflorigen Teppich. An den Wänden jede Menge Herzen und Cubido. Dann standen Sie vor der Tür, die Zimmernummer in silbernen Zahlen darauf. Mark fummelte mit der Schlüsselkarte, das elektronische Schloss von Zimmer 888 piepste ein scharfes, grünes Willkommen. Judy stieß die Tür auf – und ...
... der Atem, den sie angehalten hatte, entwich ihr in einem benommenen Stoß. „Scheiße.“ Entfuhr es ihr voller Erstaunen! „Was haben wir denn da gebucht?!?“ Sie standen mit Koffern vor der Tür und blickten ins Zimmer. Der Raum war nicht groß, aber jeder Zentimeter schrie nach einem einzigen, dekadenten Zweck. Wände in tiefem Karminrot gingen in schwarzen Lack über. Die Luft roch nach sauberem Leder und etwas schwach Metallischem. In der Mitte ein sehr großes Himmelbett mit Latex überzogen, einer Ecke dominierte ein polierter stählerner Rahmen, daneben ein gepolsterter Ohrensessel, neben einer Bank und Truhe und ein silberner großer Gynäkologischer Stuhl, der eher in eine Klinik zu gehören schien. An der gegenüberliegenden Wand wartete großes ein schwarzes Andreaskreuz an einer Spiegelwand, die Lederfesseln offen herabhängend. „Heilige Scheiße“, flüsterte Mark heiser. Judys Herz hämmerte gegen ihre Rippen. Eine Hitze kroch ihren Hals hinauf, heiß und unbestreitbar. Das war kein Versehen. Das freundliche Lächeln der Rezeptionistin bekam plötzlich eine neue, wissende Bedeutung. Honeymoon-Suite. Mark ließ ihre Taschen direkt hinter der Tür fallen. Das dumpfe Geräusch wurde vom dicken Teppich geschluckt. Er drehte sich zu ihr um, seine Augen dunkel, die Pupillen weit im schummrigen Licht. „Das hatte eine Fünf Sterne Bewertung und wir haben dafür bezahlt.“ „Haben wir“, antwortete sie. Ihre Stimme klang fremd, leicht zittrig. Judy zog ihn in das Zimmer, die Tür viel ...