1. Die besondere Wellnesswoche zwischen hart und zart


    Datum: 18.04.2026, Kategorien: BDSM

    ... jetzt Trinktemperatur.
    
    »Es muss Dir nicht peinlich sein, viele Frauen haben solche Phantasien und Bedürfnisse!«
    
    Sie macht eine längere Pause, trinkt jetzt auch Tee. Sie weiß nicht, dass ich schon Liaisons hatte, woher auch?
    
    »Meine Berührungen werden nur soweit gehen, wie Du sie willst, nur so weit, wie es sich für Dich gut anfühlt. Wenn Du Berührungen von mir nicht möchtest, sagst Du einfach halt, stopp, nein oder was Dir gerade einfällt. Du kannst auch ganz einfach meine Hände wegschieben!«
    
    Ich nicke zustimmend.
    
    Wieder entsteht eine Pause.
    
    »Ich bin ehrlich«, hebt sie dann an, »ich habe noch nie eine Frau ohne Brüste massiert!«
    
    Jetzt lächle ich.
    
    »Hast Du den Verlust Deiner Brüste verarbeitet?«, fragt sie dann.
    
    »Ja!«, sage ich, es ist über zwanzig Jahre her.
    
    »Weißt Du«, spricht sie sehr ruhig und warm weiter, »es kommen viele Frauen zu mir mit traumatischen Erlebnissen, deren Libido auf null ist, manchmal sehr viele Jahre her, häufig in Folge von Geburten. Frauen, die Probleme mit ihrem Partner haben, keine Freude mehr am Sex. Deshalb entschuldige meine Frage.«
    
    Ich sehe sie ernst an.
    
    Dann steht sie auf: »Komm!«
    
    Auch ich erhebe mich.
    
    Elisabeth ergreift meine rechte Hand und führt mich in einen großen Raum, ebenfalls mit rohen Bruchsteinwänden, ebenso sanft beleuchtet. Kerzen flackern. Am Raumende ist ein, in den Boden eingelassenes Wasserbecken, da hinein plätschert es, wie aus einem Brunnen. Das Geräusch des Wassers verbindet sich mit ...
    ... der leisen Musik zu einem sinnlichen Gesamtsound. Ich fühle mich, wie in einer Grotte. In der Mitte des Raumes befindet sich eine recht hohe riesige King-Size-Matratze und daneben eine Massageliege, beide leicht glänzend dunkelviolett bezogen, die Farbe ähnlich meinem Abendkleid von gestern. An einer Wand stehen zudem noch einige gepolsterte Hocker. In einer Wandnische ist ein Regal eingebaut, darinnen zahlreiche Flaschen und Glasschalen, offensichtlich verschiedene Öle und Lotionen, in einem weiteren Fach, akkurat zusammengelegt, Laken und Handtücher.
    
    Der Steinfußboden ist auch hier wohlig warm beheizt und angenehm an den Fußsohlen.
    
    »Geh jetzt bitte duschen, Constanze und reinige Dich überall gründlich!«
    
    Elisabeth weißt auf einen grob gemauerten Bogendurchgang. Dahinter verbirgt sich eine große begehbare Regendusche mit zusätzlichen Handbrausen, auch hier das gleiche milde Licht, in einer Ecke ein Bidet, was vom Durchgang nicht zu sehen ist. Mit einer getönten Glastür ist eine Toilette abgeteilt, die ich als Erstes aufsuche. Ich reinige mich anschließend auf dem Bidet und dusche dann sehr lange. Ich habe das Gefühl, alles abzuspülen, was mir den Eintritt in diese Welt hier verwehren könnte.
    
    Nach einiger Zeit kommt Elisabeth mit einem großen dunkel-grauen Badetuch, umhüllt mich damit zunächst vollständig und trocknet mich dann langsam ab. Schon das ist eine Erfahrung, mein Körper entspannt sich weiter.
    
    »Komm jetzt!«
    
    Ich will den Halsreif ablegen.
    
    »Nein!«, ...
«12...111213...»