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Verenas Schulzeit
Datum: 22.04.2026, Kategorien: Erotische Vereinigung,
... Kein Training, keine Nachrichten. Und du musst mit jemandem reden. Vielleicht nicht gleich die Schulleitung - aber eine Vertrauenslehrerin. Oder von mir aus anonym eine Beratungsstelle." Verena schüttelte langsam den Kopf. „Ich kann das nicht. Noch nicht." Caro legte den Arm um sie. „Dann bin ich da. Bis du so weit bist." Eine Träne lief Verena über die Wange. Sie sagte nichts mehr an diesem Abend. Aber sie wusste: Das Gespräch hatte etwas verändert. In ihr. Und zwischen ihnen. Ein weiterer Nachmittag Die Tage vergingen langsam. Verena funktionierte. Sie erledigte ihre Aufgaben im Internat, schrieb gute Noten, bereitete sich auf die Abiturprüfungen vor. Lachte sogar hin und wieder mit Caro, wenn sie gemeinsam in der Cafeteria saßen. Doch innerlich war da diese Schicht - wie eine unsichtbare Folie zwischen ihr und der Welt. Alles klang dumpfer. Weniger greifbar. An diesem Mittwoch hatte sie das Bedürfnis, laufen zu gehen. Der Unterricht war früher zu Ende. Die Sonne kämpfte sich durch eine dünne Wolkendecke, es roch nach Frühling, nach feuchter Erde und neuem Gras. Ohne Ziel joggte sie durch die Seitenstraßen des kleinen Ortes, den sie schon in- und auswendig kannte. Sie trug eine Shorts und ein enges atmungsaktives Tanktop. Ihre Haare zum Dutt gebunden. Und dann sah sie ihn. Tobias. Er stand vor einem der kleinen Cafés, die nur nachmittags geöffnet hatten, ein Becher in der Hand. Der Blick vage ins Leere gerichtet, als würde er auf jemanden ...
... warten - oder niemanden. Verena blieb stehen. Nur für einen Moment. Dann drehte sie sich nicht um. „Verena?" Seine Stimme. Ruhig. Erstaunt. Fast... erleichtert? Sie drehte sich langsam um. Ihre Schultern angespannt, der Blick vorsichtig. „Hallo", sagte sie. Tobias stellte seinen Becher ab, ging ein paar Schritte auf sie zu. „Ich... wollte dir schreiben. Hab's dann aber gelassen." Sie nickte. Schweigend. „Ich hab mich gefragt, wie's dir geht", fügte er hinzu. „Wirklich." „Ich weiß nicht, wie es mir geht", antwortete sie ehrlich. Ein Nicken. Ein stilles Einverständnis. Dann eine lange Pause. „Magst du kurz mitkommen?" fragte er schließlich. „Nur spazieren. Kein Druck." Verena zögerte. Wieder diese zwei Stimmen in ihr. Die warnende. Die suchende. „Nur spazieren", wiederholte sie. Nicht als Frage. Als Abgrenzung. Er lächelte sanft. „Versprochen." Ein Spaziergang, der tiefer ging als geplant Sie gingen durch die Felder hinter dem Ort. Keine Worte zuerst. Nur der gleichmäßige Rhythmus ihrer Schritte. Das Rauschen des Windes im Gras. Erst nach Minuten begann das Gespräch. Verena sprach zuerst. „Ich denke oft darüber nach, was passiert ist." Tobias schwieg. „Nicht nur... weil es so körperlich war. Sondern weil ich mir nicht sicher bin, wer ich dabei war. Ob ich etwas mitgespielt habe, was ich nicht verstanden habe." Er sah sie von der Seite an. „Du warst da. Echt. Und schön. Und... verletzlich. Ich hätte aufmerksamer sein ...