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Verenas Schulzeit
Datum: 22.04.2026, Kategorien: Erotische Vereinigung,
... Blass, mit rötlich-brünetten, langen Haaren, die mir in offenem Zustand wie flüssiger Satin über die Schultern fielen. Meine Brüste waren vollständig ausgebildet, aber klein geblieben. Je nach Meßmethode schwankten sie zwischen Körbchengröße A und einer kleinen Größe B. Trotzdem - oder gerade deshalb - zeichneten sich meine Brustwarzen unter dem engen schwarzen Badeanzug oft deutlich ab, sobald das kalte Wasser mich umhüllt hatte. Ich wusste es. Und schämte mich nicht - aber ich sprach auch nicht darüber. In der Umkleide tuschelten manche über Push-up-BHs, Gelnägel und Typen mit Führerschein. Ich zog mich leise um, rollte mein Handtuch akkurat zusammen und hörte nur zu. Irgendwo zwischen Mauerblümchen und stiller Beobachterin - aber nie Teil der Gruppe. Wenn ich in der Schwimmhalle aufblickte, sah ich manchmal Blicke, die hängenblieben. Meistens von Jungs aus dem Nachbargymnasium, die das Schwimmbad des Internats mitbenutzten. Aber keiner von ihnen ließ mich fühlen, was ich bei Tobias fühlte. Tobias war das Gegenteil von schüchtern. Anfang 30, ehemaliger Sportstudent, groß - mindestens 1,90 -, mit breitem Kreuz, festen Schultern, einem Rücken wie aus dem Anatomiebuch. Seine Haut war sonnengebräunt, sein Bauch muskulös, aber nicht protzig. Und wenn er lachte, zog sich ein kleiner, blasser Streifen über seine linke Wange - ein Überbleibsel von einem alten Radunfall, wie er einmal erzählt hatte. Er trug meistens Sportshirts, in denen sich seine Oberarme wölbten, als ...
... müsse man sie anfassen, um zu glauben, dass sie echt waren. Seine Stimme war tief, ruhig, fast kehlig. Wenn er sprach, konnte ich kaum weghören. Und wenn er ans Becken trat, in diesen knappen, schwarzen Trainer-Shorts, war mein erster Gedanke nicht der richtige Armzug - sondern der Druck in meinem Unterleib, der kam, ohne dass ich ihn eingeladen hatte. Ich war heimlich verschossen. Verknallt. Vielleicht mehr. Und ich wusste, wie albern das war. Wie typisch. Ein Mädchen, das sich nach Bestätigung sehnt, das einen mehr als zehn Jahre älteren Halbgott im Muskelshirt anhimmelt, während er wahrscheinlich eine Freundin hat, die aussieht wie aus einem Fitnesskatalog. Aber ich konnte nichts dagegen tun. Ich übte, ohne dass er es verlangte. Ich achtete auf jede Anweisung. Und ich spürte, dass ich für ihn keine völlig neutrale Person war. Nicht auf diese Weise. Aber er sah mich. Vielleicht ein bisschen mehr als er sollte. Und genau das war das Gefährlichste an dieser Schwelle zwischen Erwachsenwerden und Fantasie: Dass ein einziger Blick reichte, um mich zittern zu lassen - bis in die Fingerspitzen, wenn er mir die Schwimmbrille zurechtrückte. Spiegelbild Ich stand am Beckenrand. Meine Brustwarzen zeichneten sich wieder unter dem Badeanzug ab. Manchmal zog ich mir ein T-Shirt an, wenn ich vor dem Becken stand. Heute nicht. Tobias hatte mir einen Startblock zugewiesen. Bahn drei. Ich habe nichts gesagt, einfach genickt. Sein Blick hatte kurz gezögert. Nicht lang, nur ...