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Verenas Schulzeit
Datum: 22.04.2026, Kategorien: Erotische Vereinigung,
... Dann, ganz leise: „Manchmal tut es weh. Tage später noch. Nicht immer... aber oft. Und nicht nur körperlich." Caro nickte, versuchte ruhig zu bleiben. „Das ist nicht normal. Nicht, wenn es dir gut gehen soll dabei. Nicht, wenn du wirklich einverstanden bist. Verena - was macht er mit dir? Ich meine nicht nur körperlich. Was passiert in deinem Kopf, wenn du bei ihm bist?" Verena schluckte. Sie drückte ihre Hände zwischen die Knie, als müsste sie sich selbst zusammenhalten. „Ich... ich bin dann nicht mehr ich. Ich höre auf, zu denken. Ich will einfach nur gefallen. Ich tue, was er will. Und manchmal hoffe ich, dass es schnell vorbei ist, obwohl ich es vorher selbst gewollt habe. Es ist, als würde ich mich selber von außen beobachten." Caro ließ diese Worte wirken. Dann fragte sie behutsam, aber direkt: „Berührt er dich so, wie du es willst? Oder benutzt er dich einfach nur, um sich selbst zu spüren?" Verena zögerte. Dann nickte sie langsam. „Meistens fühlt es sich so an, als wäre ich nur... ein Mittel zum Zweck. Als wäre mein Körper nur eine Ansammlung von Öffnungen, um seine Sexgelüste auszuleben." Ein Moment Stille. Caros Stimme wurde klarer. „Verena. Ich sage das nicht, um dich zu verletzen. Aber das klingt, als würde er dich immer wieder über deine Grenzen gehen lassen. Und als würdest du deine Stimme jedes Mal ein Stück mehr verlieren. Ich mach mir Sorgen um dich. Große." Caro legte einen Arm um Verena, versuchte sie zu streicheln. Verena ...
... sah ihre Freundin an, Tränen in den Augen. „Ich weiß. Ich spür's ja auch. Aber es ist so schwer, loszulassen. Er war der Erste, bei dem ich dachte:Jetzt bin ich jemand." Caro rückte näher, legt den zweiten Arm um sie, wie man einen großen Teddybären umgreift. „Du bist jemand. Auch ohne ihn. Erst recht ohne ihn. Und du bist kein Spielzeug. Keine Sexpuppe für einen kaputten Mann, der seine Macht braucht, um sich groß zu fühlen." Verena weinte still. „Ich glaube, ich hab mich verloren." „Dann holen wir dich zurück", flüsterte Caro. „In deinem Tempo. Aber wir fangen jetzt an." Caro stand einen Moment lang schweigend neben dem Bett, beobachtete sie. Dann zog sie sich wortlos ihre Strickjacke aus, schlüpfte aus den Hausschuhen und legte sich vorsichtig zu Verena unter die Decke. Keine große Geste. Kein Mitleid. Einfach Nähe. Verena zuckte kurz, als sie die Berührung spürte. Dann atmete sie tief durch, legte ihren Kopf langsam an Caros Schulter. „Ich kann das alles nicht mehr richtig sortieren", flüsterte sie mit heiserer Stimme. Caro schwieg. Strich ihr nur sanft eine Haarsträhne aus dem Gesicht. „Manchmal hab ich das Gefühl, es ist alles meine Schuld. Weil ich geblieben bin. Weil ich nichts gesagt habe. Weil ich... ihn wiedersehen wollte." Caro zog sie etwas enger an sich. „Nein. Es ist nicht deine Schuld. Es war nie deine Schuld. Du hast vertraut. Du hast dich gesehen gefühlt. Und das ist kein Verbrechen. Das darf man. Nur dass er es ausgenutzt hat - das ...