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Verenas Schulzeit
Datum: 22.04.2026, Kategorien: Erotische Vereinigung,
... mich äußerst skeptisch an. Dann wurden ihre Züge wieder etwas weicher. „Denk bitte nochmal nach, Verena. Und halte Dich von dem Kerl fern. Jetzt trinken wir erstmal etwas." In einem Versteck hatten wir Wein, Sekt, Chips und ein paar andere Sachen deponiert, die im Mädcheninternat nicht gerne gesehen waren. Am Ende des Abends ging es mir wieder halbwegs gut. Begegnung - Zwei Wochen später Ich hatte mich extra für diesen Weg entschieden - die kleine Seitenstraße, auf der selten jemand fuhr. Der Wind pfiff frisch über das nasse Kopfsteinpflaster, ich hielt die Kapuze mit einer Hand fest, in der anderen eine Papiertüte mit Duschgel und Schokoriegeln. Ich hatte nur Sportkleidung an, eine Jogginghose mit Sweater und Unterhemdchen, Baumwoll-Höschen, Turnschuhe. Es war Donnerstag. Mein freier Nachmittag. Ich wollte einfach nur zurück ins Internat. Da hörte ich den Motor. Alt, nagelnd, vertraut. Ich drehte mich nicht um. Aber das Quietschen der Bremse ließ mich zusammenzucken. „Verena?" Ich blieb stehen. Kein Entkommen. Kein Verstecken. Ich sah zur Seite - da war er. Tobias. Am Steuer eines verbeulten silbernen Kombis. Das Fenster fuhr runter. Sein Gesicht: ein schiefes Lächeln, als wäre nichts gewesen. „Ich hab dich beim letzten Training vermisst." Ich sagte nichts. Stille war meine Rüstung. „Komm, ich fahr dich zurück. Du bist doch bestimmt durchgefroren." Sein Ton war freundlich. Nicht jovial, nicht schmeichelnd. Nur... offen. Verbindlich. Fast ...
... brüderlich. Ich schüttelte den Kopf. „Ich geh zu Fuß." Er lehnte sich etwas zur Seite. „Ich weiß, dass es komisch ist. Ich hab nachgedacht, okay? Vielleicht war das... zu viel. Und du hast jedes Recht, auf Abstand zu gehen." Ich senkte den Blick. Eine Mischung aus Erleichterung - dass er es überhaupt ansprach - und Wut. Weil er es so leicht sagen konnte. „Ich wollte dich nicht verletzen", fügte er leise hinzu. „Ganz ehrlich." Worte, die gut klangen. Zu gut? Vielleicht. „Ich bring dich wirklich nur zurück. Keine Spielchen. Kein Gespräch, wenn du nicht willst." Ich weiß nicht, warum ich schließlich die Beifahrertür öffnete. Vielleicht aus Müdigkeit. Vielleicht, weil ich ihn noch nicht aus mir herausbekommen hatte. Vielleicht auch, weil ein Teil von mir ihn hören wollte - oder sich selbst in seinem Blick. Im Auto war es warm. Ich spürte die Heizung an meinen Oberschenkeln. Er startete den Motor. Die Straße knirschte unter den Reifen. Dann, beiläufig: „Magst du kurz mit rauf? Ich wohne nur zwei Straßen weiter. Du kannst dich aufwärmen. Oder gar nichts sagen. Es ist kein Hintergedanke dabei." Ich drehte den Kopf, sah ihn an. Seine Hände lagen ruhig auf dem Lenkrad. Kein Grinsen. Kein Augenzwinkern. Einfach nur da. „Nur Tee. Zehn Minuten", sagte ich leise. „Tee klingt gut", antwortete er. Und so fuhr er nicht in Richtung Internat - sondern in die kleine Seitenstraße mit den alten Mietshäusern. Der Flur roch nach abgestandener Luft, nach ...