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Meine Physiotherapie-Ausbildung #10
Datum: 22.04.2026, Kategorien: Erstes Mal
... vereinbart." „ICH WILL ABER NICH ZU MEINER OMA!", brüllte Bernice plötzlich los. „DIE IS NÄMLCH GANZ DOOOF, WEIL DIE LÄSST MICH NIE MEIN HANDY BENUTZEN, WENN ICH BEI DER BIN!" „Oh, dann muss deine Oma aber eine sehr schlaue und weise Frau sein, die nur dein Bestes will. Kinder in deinem Alter sollten eigentlich überhaupt keine Smartphones benutzen, sondern lieber mit anderen Kindern spielen, malen oder basteln oder rumtoben." „Ich will aber nich rumtoben!" insistierte Bernice, nun wieder in etwas gemäßigter aber immer noch ordentlicher Lautstärke. „Außerdem hat mir meine Mama gesagt, dass ich das teuerste Handy von allen Kindern auf der ganzen Welt hab, weil mein Papa nämlich Rechtswalt is, der so viel Geld verdient, dass er für meine Mama und mich nur die tollsten Handys auf der ganzen Welt kauft. Hier guck mal, so ein tolles Handy habt ihr ni-hich, ätschi-bätschi!" „Anna und Lisa haben überhaupt kein Smartphone, weil sie nämlich eine ganz schlaue Mama haben, die ganz genau weiß, dass Handys für kleine Kinder nicht gut sind, weil sie durch Handys dumm, faul und dick werden." „Und außerdem kriegen sie davon ganz kurze Augen!", warf Anna ein. Svenja hielt sich vor Lachen den Bauch. „Nein, mein Schatz, die bekommen davon keine kurzen Augen. Durch zu viel Handy-Benutzung werden Kinder kurzsichtig. Das bedeutet, dass die irgendwann nur noch Dinge richtig scharf sehen können, die sich direkt vor den Augen befinden. Und wenn man schon als Kind sehr früh ...
... kurzsichtig ist, ist dass sehr, sehr ungesund für die Augen!" „Das stimmt ja gar nich! Das sag ich meiner Mama, dass du so was Doofes gesagt hast!" „Ja, sag ihr das ruhig. Vielleicht lernt sie ja noch was dazu. So, und jetzt steck dein Handy wieder in die Tasche, bei mir im Auto ist nämlich absolutes Handyverbot!" „ICH WILL ABER JETZT MEIN HANDY ANMACHEN!" „Okay, dann bringe ich dich jetzt zur Petra in die Kita zurück und rufe deinen Papa an und sage ihm, dass er dich selber heute Nacht irgendwann abholen kann, wenn er vielleicht Zeit für seine Tochter hat." „Och menno! Nie darf ich was machen!" „Doch, du darfst jetzt etwas machen. Du darfst jetzt nämlich ganz allein entscheiden, ob du mitkommen oder lieber hierbleiben möchtest. Wenn du mitkommen möchtest, bleibt das Handy in der Tasche, wenn du das Handy nicht in die Tasche packst, fahren wir jetzt ohne dich, mein Fräulein." Svenja stemmte die Hände in die Taille, legte den Kopf schief und blickte Bernice eindringlich an, bis diese sich endlich dazu herab ließ, ihr Smartphone in ihre Tasche zu packen. Allein für den bitterbösen Blick, den die kleine Göre ihr hierbei schenkte, hätte Svenja sie am liebsten wieder in die Kita zurück gebracht, so aber musste sie nun zu ihrem Wort stehen und sie mitnehmen, auch wenn sie es inzwischen bereute, überhaupt den Vorschlag gemacht zu haben, Bernice mitzunehmen. Die einzige, die sich wirklich freuen durfte, war Petra, die die Kita endlich abschließen konnte, nachdem die kleine ...