-
Meine Physiotherapie-Ausbildung #10
Datum: 22.04.2026, Kategorien: Erstes Mal
... Gruppe das Gebäude verlassen hatte. Dankbar lächelnd stieg sie in ihr Auto und fuhr davon. Nun war also auch die Option dahin, Bernice auf die einfachste Art wieder loswerden zu können! ~ ~ ~ ~ ~ PATRICK: Christine stand die Freude über ihren ersten selbst gefangenen Bienenschwarm regelrecht ins Gesicht geschrieben, nachdem fast das gesamte Bienenvolk, so wie sie es vorhergesehen hatte, ganz von selbst in die Kiste geflogen ist, um sich schützend um seine Königin zu versammeln. Nur noch einige wenige Bienen flogen orientierungslos umher. „Und, was machen wir jetzt mit den Bienen, nachdem wir sie gefangen haben?" „Die stellen wir jetzt erst einmal mit geschlossenem Deckel in die Garage. Bevor die von ihrem letzten Standort abgehauen sind, haben sie sich mit Honigvorräten vollgepackt, so dass keine Gefahr besteht, dass sie verhungern. In der Zwischenzeit bereiten wir eine neue Bienenbeute vor, in die das Volk morgen umziehen kann." „Bienenbeute?" „So nennt man den Kasten, in dem das Bienenvolk wohnt. Imkersprache eben." „Ach so. Und was passiert dann?" „Wenn das Bienenvolk über Nacht in der Garage gestanden hat, werden sie bis morgen ihre Vorräte weitgehend aufgebraucht haben und auf Nahrungssuche ausfliegen, sobald wir das Flugloch an der neuen Beute aufgemacht haben. Es dauert dann erst eine Weile, bis die Kundschafterinnen die Gegend mit dem besten Nahrungsangebot gefunden haben und die anderen Bienen dort hinführen." „Das klingt ja echt ...
... spannend. Wie weit fliegen denn die Bienen auf ihrer Nahrungssuche von der Beute weg?" „Je nachdem, wie das Nahrungsangebot im Umkreis der Beute ist, fliegen die Bienen bis zu drei Kilometer weg. Reichst du mir mal bitte den Holzdeckel, der hinter dir auf dem Boden liegt?" Ich reichte ihr den Deckel und beobachtete sie dabei, wie sie einige noch am Rand des Kastens sitzende Bienen vorsichtig mit dem Handfeger zu den anderen Bienen fegte, die sich in einer dichter werdenden Traube um ihre Königin versammelten. Unter normalen Umständen wäre ich im Angesicht dieser Bienen sicher vor Angst schreiend davon gelaufen. Christine flößte mir mit ihrer ruhigen Art und ihren Erklärungen allerdings so viel Vertrauen ein, dass ich überhaupt keine Angst mehr hatte. Ganz im Gegenteil fand ich es sogar faszinierend, dabei zuzusehen, wie Christine mit dem eingefangenen Bienenvolk umging und es erfüllte mich sogar ein wenig mit Stolz, dass ich ihr hierbei helfen konnte. Wenn Christine mir in diesem Moment gesagt hätte, ich solle meine Hand in den Bienenschwarm stecken, hätte ich es ohne Probleme gemacht. Allein im Gesicht und insbesondere meinen Augen wollte ich keine Bienen haben, was aber ohnehin kein Problem war, weil ich ja immer noch den schützenden Imkerhut auf dem Kopf hatte. Christine schaute mich lächelnd an und fragte mich, ob ich ihr dabei zur Hand gehen könnte, den Holzkasten mit dem eingefangenen Bienenvolk in die Garage zu tragen. Dies stellte sich zum Glück als unproblematisch ...