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Meine Physiotherapie-Ausbildung #10
Datum: 22.04.2026, Kategorien: Erstes Mal
... sich, sich ein Lachen zu verkneifen, um nicht doch die Neugier ihrer Kleinen auf das Gespräch zu locken. „In der Küche? Sooo wuschig warst du also? Wenigstens ahne ich jetzt, was das für glibberige Flecken sind, die sich von der Küche bis zur Terrasse ziehen. Als ich da eben fast rein getreten bin, musste ich gleich an vorgestern denken. Konntest es wohl gar nicht erwarten, die Bienen einzufangen, was?" „Vorgestern?" „Klingelts bei dir bei den Stichworten Massage und Unterarm?" „Oooh, jetzt dämmerts mir. Vielleicht sollte ich da schnell mal mit dem Putzlappen drüber, ehe da jemand wirklich noch rein tritt und die Soße im ganzen Haus verteilt!" „Ist schon gut, Mama. Ich übernehm das, solange du deine Bienen fertig versorgst. Schließlich bin ich ja mit dem Beseitigen solcher Spuren inzwischen auch erfahren", feixte Svenja. Schon war sie auf dem Weg nach drinnen, als sie sich nochmals umdrehte. „Aber vielleicht solltet ihr euch langsam was überziehen, damit Patrick nicht mehr so leiden muss!" Lachend ließ Svenja die Vier stehen und verschwand im Haus. „Warum muss denn Patrick leiden?", fragte Anna besorgt. „Ist er etwa von einer Biene gestochen worden?" „Nein Süße, Patrick ist nicht gestochen worden aber er ist es nicht gewöhnt, so lange nackig in der prallen Sonne rumzustehen, weswegen wir uns jetzt langsam wieder anziehen sollten, nachdem wir die Bienen in die Garage gebracht haben." „Wohnen die neuen Bienen denn jetzt etwa in der Garage?" „Nein, ...
... Lisamäuschen, die kommen nur eine Nacht in die Garage, weil es dort schön kühl ist und sie sich dann erst einmal von der ganzen Aufregung etwas beruhigen können. Morgen ziehen sie dann in ein neues Bienenhaus um und können dann sofort losfliegen, um Pollen und Honig zu sammeln." „Und fliegen die dann nicht mehr weg?" „Das glaube ich nicht. Denen wird es bei uns bestimmt so gut gefallen, wie unseren anderen Bienen. Deswegen sind sie ja bestimmt auch ausgerecht zu uns geflogen." „Wenn ich eine Biene wäre, würde ich auch zu uns fliegen, Mama!" Christine lächelte gerührt und drückte Lisa einen Kuss auf die Stirn. „So ihr beiden Prinzessinnen, jetzt geht ihr erst einmal ins Haus und wascht euch eure Hände und dann überlegen wir gemeinsam, was wir heute zu Abend essen. Bei Patrick und mir ist das Mittagessen heute ausgefallen und ich kann mir vorstellen, dass Patrick mindestens genauso hungrig ist, wie ich. Oder Patrick, mein Schatz? Wie siehst du das?" Ich war bereits heilfroh, dass Svenja nicht mehr mit dem aufnehmenden Handy neben mir stand, so dass ich gerade mit jedem Vorschlag einverstanden gewesen wäre. Hauptsache, ich hatte wieder etwas an und musste nicht mehr meinen Schwanz hinter diesem unförmigen Hut verstecken. Dass ich inzwischen halb verhungert war, merkte ich auch erst jetzt wieder, nachdem das Thema Nahrungsaufnahme angesprochen wurde. Was mich aber wirklich freute, war von Christine vor ihren Kindern mit „mein Schatz" angesprochen zu werden. Dies ...