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Meine Physiotherapie-Ausbildung #10
Datum: 22.04.2026, Kategorien: Erstes Mal
... hatte vor Angst gerade die Größe von Davids kleinem Bruder angenommen, woran sich auch durch Christines Finger an ihm überhaupt nichts ändern wollte. „Och komm schon! Oder traust du mir etwa nicht!" „Also ich weiß jetzt echt nicht, ob ich auf so eine Aktion gerade Lust habe!", versuchte ich mich aus der Sache raus zu stehlen, Christine ließ aber nicht locker, sondern ließ mich einfach stehen, ehe sie nach wenigen Augenblicken wieder mit zwei Imkerhüten zurück kam, von denen sie mir einen in die Hand drückte. „So, mein Lieber, jetzt hab dich mal nicht so. Außerdem brauche ich deine Hilfe beim Einfangen!", versuchte sie mich nun schon etwas energischer aus der Reserve zu locken. „Hättest du nicht wenigstens einen richtigen Schutzanzug für mich? Ich meinen so einen, mit dem man den ganzen Körper schützen kann?" „Ich glaube, damit kann ich dir leider nicht dienen. Ich hab zwar zwei Imkeranzüge aber die sind beide viel zu klein für dich! Du brauchst aber wirklich keine Angst zu haben. Oder glaubst du etwa, ich würde jetzt so einfach völlig nackt zu den Bienen rausgehen, wenn Gefahr bestünde, gestochen zu werden?" Noch immer stand ich wie ein begossener Pudel vor Christine, hin- und hergerissen zwischen dem Vertrauen, welches mir ihre beruhigenden Worte einerseits einflößten und der andererseits wirklich panischen Angst, die ich vor den Bienen verspürte. Mein größtes Problem war jedoch der geradezu flehentliche Blick, den mir Christine schenkte. Kaum, dass ...
... sie ihre rehbraunen Augen auf mich fokussierte, wusste ich, dass ich verloren hatte. „Komm, ich helfe dir mit dem Hut. Du brauchst nur mit den Armen hier durch die Schlaufen fahren, damit sich der Hut richtig auf deinem Kopf fixiert", sagte sie, während sie mir die beiden Schlaufen des großflächig mit Netzgewebe ausgestatteten Ungetüms entgegen hielt. Kaum hatte ich den Hut auf dem Kopf, half sie mir auch schon mit dem Reisverschluss, den sie nach untern herab zog und dadurch alles richtig abdichtete. Es hatte schon etwas ungemein Beruhigendes, dass nun nicht nur mein Kopf, sondern auch mein Hals vor übergriffigen Bienen geschützt war. Trotzdem änderte dies nichts an der Tatsache, dass ich ansonsten noch immer völlig nackt und ungeschützt war, so dass es gelogen wäre, würde ich nun behaupten, dass ich mich sicher fühlte. „Hattest du nicht gesagt, dass du auch einen Schwanzschutz für mich hättest?", versuchte ich sie scherzhaft daran zu erinnern, dass sie mir ja eigentlich auch einen Schutz für Zepter und Kronjuwelen vorgeschlagen hatte. „Den brauchst du nicht, mein Schatz. Wenn sich auch nur eine einzige Biene in die Nähe deines Schwanzes wagen sollte, werde ich den verteidigen, wie eine Löwin!" Als ob sie ihren Worten nochmals den nötigen Nachdruck verleihen wollte, nahm sie wieder meinen David in die Hand, wobei sie es diesmal mit ihren zärtlichen Fingern wenigstens halbwegs schaffte, ihm etwas Leben einzuhauchen. „Na also", meinte sie daraufhin lächelnd. ...