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Erika in der Von-der-Tann-Straße 02
Datum: 23.04.2026, Kategorien: Erotische Vereinigung,
... anzusehen sich nicht traute. Ein Drei-Personen-Stück, ging ihr durch den Kopf. War das beruhigend, brachte alles in den normalen Fluss? Als erst ein, dann zwei Finger in sie eindrangen, spürte sie, dass jenes Nest zwischen ihren Schenkeln feucht war. Feucht und nass wie an jedem Monatsersten, bei jedem Ritual, ihr Körper war darauf gedrillt. „Komm her", sagte Eisler, zu dem anderen Mann gewandt. Dann drehte er sich wieder zu ihr. „Das ist übrigens Johannes. Ich heiße Matthäus. Hannes ist mein jüngerer Bruder. Er hatte noch keine Beziehung bisher. Hat noch nicht mit einer Frau geschlafen. Deshalb ist er hier." Fast hätte Erika genickt. Als ob alles klar wäre, als ob es normal oder selbstverständlich sei, dass sie ohne ihr Wissen auserkoren worden war, für Johannes die erste Frau zu sein. Die erste, mit der er schlafen durfte. Sie biss sich auf die Lippen, wollte nichts sagen, weil sie nichts sagen konnte. Ich bin Erika. Ich kann hierbleiben oder weglaufen, dachte sie benommen. Mehr gibt es nicht. Vielleicht tue ich sogar etwas Gutes, wenn... Ach ja: ausziehen und eine neue Wohnung suchen, das ging auch noch. Johannes stand jetzt neben ihr, und auf ein Kopfnicken von Matthäus Eisler hin fasste er ihr ebenfalls unter das Kleid. „Sie ist warm", sagte der Ältere. „Streichle sie. Ihre Beine, aber auch ihre Möse. Wie besprochen. Denk dran, sie mag das. Ich mach dir Platz." Die Brüder hatten sich besprochen, dachte Erika. Außerdem hörte sie zum ersten ...
... Mal das Wort Möse von ihm. Er hatte ihr Geschlechtsteil noch gar nicht benannt, und diese Wahl jetzt war obszön. Sie kannte mittlerweile viele Begriffe über Sex, die Vagina und das Glied inbegriffen, weil sie sich Aufklärungs- und Erotik-Bücher in Bibliotheken nachgeschlagen hatte. Zum Glück sagte Eisler nicht `Fotze´, das Wort war am schlimmsten. Ordinär war auch, zwei Männerhände an ihrem Nest zu spüren. Dann nur noch eine, weil Eisler das Feld dem kleinen Bruder überließ. Der kleine Bruder war sicher älter als sie, oder vielleicht auch nicht, weil sie in seinem Gesicht keine Falten sah. Aber vielleicht schaute sie auch nicht sorgfältig genug hin, denn sie wollte den fremden Mann anstarren, das gehörte sich nicht. „Merkst du, wie feucht sie ist?" Johannes nickte. Er war blass, registrierte sie, und ganz offensichtlich verlegen. Sie atmete tief durch, auch weil ihr Nest gekitzelt wurde, ein wenig ungelenk, und weil es sie sicherer machte, dass der Bruder wohl tatsächlich unerfahren war. Unerfahrener als sie, das gefiel ihr. "Nimm sie dir gleich vor", sagte ihr Vermieter, der offensichtlich gönnen konnte. „Sie soll das Kleid ausziehen. Hat nichts drunter, wie ich es dir gesagt habe. Dann... sie kann dir einen blasen, als erstes meine ich. Da musst du nichts tun, kannst stehen oder sitzen. Sie ist gut. Und wenn du soweit bist, kurz davor, dann gehst du mit ihr ins Schlafzimmer." Johannes nickte, Erika nickte ebenfalls, ganz automatisch. Denn sie war plötzlich ...