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Entjungfert und Geschwängert
Datum: 23.04.2026, Kategorien: Erstes Mal
... sie auch schlafen sollen. „Setzen Sie sich doch bitte." „Danke Herr Oberleutnant" „Sprachkenntnisse?" „Ich spreche ihre Sprache fließend, Sprachniveauprüfung zivil C1, militärisch B1" „Was möchten Sie machen?" „Rüstungsindustrie, Herr Oberleutnant. Ich habe beim Volksbildungswerk bereits den Metallschein A und B und den Schweißschein A erworben." „Sehr gut." „Bildung?" „Schulabschluss nach der 10. Klasse. Danach Volksbildungswerk und eine Tätigkeit im Nährstand als technische Helferin." „Medizinische Ausbildung?" „Medizinische Grundausbildung" Ich stocke ein bisschen. Sie war gut ausgebildet, mit einigen Wochen Ausbildung im Betrieb könnte sie Panzer schweißen oder Flugzeuge bauen. Das Mädchen hat einfach Pech. Ich habe heute schon zwei Rüstungsarbeiterinnen verpflichtet. Die Quote ist voll. Und so nüchtern sage ich ihr das auch. „Es tut mir leid, Sie kommen zur Infanterie." Entsetzen in ihrem Gesicht. Dann Tränen. Dann wieder Entsetzen. „Ich will nicht an die Front." „Das will niemand." „Ich will nicht sterben." „Das will niemand, auch wenn es viele anders rumtönen." „Können Sie da nichts machen?" Ich hole meine Liste heraus, die ich schon so oft vorgelesen habe. Üben Sie einen rüstungswichtigen Beruf aus (blauer Schein)? Sind sie aktiver Heimatverteidiger (grüner Schein)? Sind sie heimatgleichgestellte Person (rosa Schein)? Sind sie für die medizinische Versorgung unabdingbar (gelber ...
... Schein)? Sind sie aktuell schwanger oder haben sie vor weniger als 6 Monaten ein Kind geboren? „Das sind alle Ausnahmen von der Dienstpflicht." „Das trifft alles nicht zu Herr Oberleutnant. Bitte ich will nicht an die Front, gibt es noch etwas anderes?" „Nun. Da gibt es noch was, was nicht auf der Liste steht. Sie können sich für 6 Monate als Trostfrau verpflichten." „Trostfrau? Das habe ich noch nie gehört." „Ich sage das mal in einfachen Worten. Sie arbeiten in einem Frontbordell. Jeden Tag werden 15-20 Männer mit Ihnen Sex haben wollen -- und nicht alle sind nett zu Ihnen." Ich sehe ihre aufgerissenen Augen, das Entsetzen über die Vorstellung. „Nein, das will ich nicht, das ist ja fürchterlich." Pause. Ich unternehme nichts, um die Stille zu durchbrechen. „Kann ich mich noch als Heimatverteidiger verpflichten?" „Nein die Quote ist für dieses und das nächste Jahr voll." Pause. Sie schluchzt. „Junge Frau, ich verstehe ja ihre Enttäuschung. Letzte Woche wäre das kein Problem gewesen. Ich hätte Ihnen einen schönen Wisch für die Arbeitsvermittlung mitgegeben und sie wären in der Munitionsfertigung oder dem Panzerbau untergekommen. 10 Stunden 6 Tage die Woche und in zwei Jahren wären sie zu Hause bei Mama. Aber jetzt kann ich das nicht mehr machen." Pause. Sie schluchzt. „Könnten Sie schwanger sein?" „Nein Herr Oberleutnant. Ich bin unberührt." „Könnten Sie schwanger sein?" frage ich erneut und ziehe die Augenbrauen hoch. „Warum fragen Sie ...