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Verdorben - Fang mich, wenn du kannst
Datum: 24.04.2026, Kategorien: Reif
... Beine zittern, mein ganzer Unterleib brennt, und ich spüre, wie sich mein Orgasmus aufbaut. Mein Stöhnen wird lauter, unkontrolliert, und ich reite den Bären durch den Orgasmus hindurch, spüre das Prickeln, das sich in mir ausbreitet, von meiner Möse bis in jede Faser meines Körpers. Es ist wild, ungezähmt, und ich genieße es in vollen Zügen, als würde dieser Moment alles wieder gutmachen, was das letzte Jahr mir genommen hat. Mein Griff um den Bären lockert sich erst, als ich merke, dass ich kaum noch atmen kann, und ich lasse mich zur Seite fallen, die Brust schwer, die Haut feucht von Schweiß und Lust. Ich liege da, atme, und der Bär liegt halb unter mir, sein Fell verfilzt und durchtränkt von meiner Feuchtigkeit. Es war schamlos, genau das, was ich brauchte, um die Spannung abzulassen, die mich sonst zerreißt. Für einen Moment schließe ich die Augen, lasse die Nachbeben durch mich hindurchgehen, und merke, wie sich ein leichtes Lächeln auf meine Lippen schleicht. Vielleicht ist es kaputt, vielleicht ist es verdreht, aber es ist meins. Und jetzt, wo ich mich so ausgepowert fühle, kann ich es kaum erwarten, mich auf das Wochenende zu freuen - mein freies, verdammtes Wochenende, an dem ich einfach alles machen kann, was ich will, ohne Rücksicht, ohne Scham. Die letzten Tage vor dem Wochenende schleppen sich hin, als würden sie absichtlich auf die Bremse treten, um mich zu quälen. Die Schichten im Supermarkt sind die Hölle - immer dieselben gelangweilten Gesichter, ...
... das verdammte Piepen der Kasse, und ich, die nur so tut, als würde sie sich interessieren, wie es den Leuten geht, die vor mir stehen. Es fühlt sich an, als würde ich jeden Tag ein bisschen mehr von mir selbst verlieren, in diesem endlosen Kreislauf aus Waren scannen und Wechselgeld rausrücken. Alles öde, alles grau. In meinem Kopf schwirrt ständig das Verlangen nach etwas, das mich wachrüttelt, mir endlich mal wieder ein Gefühl von Leben gibt. Donnerstagmorgen, viel zu früh und viel zu müde, quetsche ich mich in die überfüllte U-Bahn, in der es nach abgestandenem Schweiß und billigem Parfüm riecht. Der Sitz ist kalt, ich lehne meinen Kopf gegen das Fenster und starre ins Nichts. Es sind immer die gleichen Scheiß-Typen, die da einsteigen, müde Angestellte, alte Leute, Studenten, die nur noch auf ihr Handy glotzen. Ich bin halb weggetreten, der Kopf irgendwo zwischen Gähnen und Nicht-Mehr-Können, als ich ihn sehe. Der Typ, der da plötzlich einsteigt, sieht aus, als hätte er die Nacht durchgemacht, aber nicht aus den richtigen Gründen. Leicht zerknittertes Hemd, Bart, der einen Tag zu lang gewachsen ist, und Haare, die aussehen, als hätte er sich gerade erst aus einem Fremdenbett rausgewunden. Aber irgendwas an ihm ist anders, zieht mich sofort an. Er hat diesen Blick drauf, so ein verschmitztes, halb geiles Grinsen, das mich fast aus der Bahn wirft, obwohl ich nur da sitze und zusehe, wie er näher kommt. Er scannt die U-Bahn, als würde er genau wissen, wer er ist und ...