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Verdorben - Fang mich, wenn du kannst
Datum: 24.04.2026, Kategorien: Reif
... wo er hingehört - definitiv nicht in diesen langweiligen Morgen. Seine Augen treffen meine, und für einen Moment bleibt die Zeit stehen. Das ist kein harmloser Blick, das ist ein Blick, der mir sofort unter die Haut geht, mir die Nervenenden zum Vibrieren bringt. Er sieht mich an, als hätte er genau das gefunden, wonach er sucht, und ich merke, wie mein Atem flacher wird. Seine Augen wandern über mich, nicht aufdringlich, aber eindeutig - als wäre ich nicht mehr nur eine von den vielen Pendlern, sondern plötzlich jemand, der in seinem Kopf irgendeine Rolle spielt. Der Typ stellt sich in meine Nähe, greift mit seiner Hand nach der Haltestange, und ich kann den feinen Geruch von Zigaretten und diesem herben, männlichen Duft wahrnehmen, der sofort anmacht. Seine Nähe ist fast erdrückend, in einer guten, perversen Art, und mein Körper reagiert, bevor mein Kopf überhaupt geschaltet hat. Ich merke, wie ich unruhig werde, mein Herz schlägt schneller, und mein Blick hängt an der Stelle, wo sich sein Gürtel unter der Hose abzeichnet, genau da, wo die Spannung in meinem Unterleib zunimmt. Er lehnt sich ein bisschen vor, so nah, dass ich seinen Atem spüren kann. Seine Augen wandern wieder über mich, kurz auf meinen Lippen, und dann sehen wir uns an, als wüssten wir beide, dass hier gerade mehr passiert als nur eine zufällige Begegnung. Die U-Bahn ruckelt, und ich presse die Schenkel zusammen, ein Zucken geht durch mich, weil ich mir ausmale, was wäre, wenn seine Hand nicht an ...
... der Haltestange wäre, sondern auf meinem Oberschenkel. Wie es wäre, wenn er die Finger unter meinen Rock schiebt, mich direkt hier und jetzt fingert, während alle anderen weiter in ihre verdammten Handys starren. Er macht nichts, steht nur da und beobachtet mich, als wüsste er genau, was in meinem Kopf abgeht, und es bringt mich fast um. Ich kann mir vorstellen, wie seine Hände sich an meine Titten pressen, wie er mich genau hier in der U-Bahn packt, gegen die Scheibe drückt, als wäre alles um uns herum scheißegal. Mein Kopf ist voll von diesen Bildern, meine Finger krallen sich in die Kante meines Sitzes, und ich bin so kurz davor, aufzustehen, ihn an den Kragen zu packen und irgendwas Dummes zu tun, das mich endlich mal aus diesem verkrusteten Alltag rausreißt. Die Durchsage für die nächste Station knallt durch die Lautsprecher, und ich sehe, wie er sich leicht abwendet, den Blick von mir löst. Er steigt aus, wirft mir noch einen Blick über die Schulter zu, ein kurzes Zucken in seinem Mundwinkel, als wollte er sagen: "Komm doch, trau dich." Ich stehe kurz davor, ihm zu folgen, raus in den Trubel, einfach hinterher, ohne Plan, nur mit diesem Drang, endlich mal wieder was zu fühlen, was mich aufwühlt. Aber dann bleibe ich sitzen, wie festgeklebt, der Atem schwer, der Puls laut in meinen Ohren. Er verschwindet in der Menschenmenge, und ich bleibe zurück, noch immer spürend, wie mein Körper auf diese kurze Begegnung reagiert hat. Ich sitze da, die Knie immer noch leicht ...