1. Verdorben - Fang mich, wenn du kannst


    Datum: 24.04.2026, Kategorien: Reif

    ... rhythmische Quietschen des Bettes, Franzis gedämpftes Kichern, gefolgt von diesem typischen Stöhnen, das man nicht überhören kann, selbst wenn man es will. Ich starre an die Decke und fühle, wie der Frust in mir hochkocht. Scheiß Nacht, scheiß Party, und jetzt auch noch das. Die Wände sind so dünn, dass ich den ganzen Mist direkt in meinem Ohr habe, als würden sie es absichtlich lauter machen, nur um mich zu quälen.
    
    Neben mir dreht sich Lukas träge um, seine Hand schlittert kurz über die Matratze, und für einen Moment bleibt er einfach so liegen, sein Atem tief und gleichmäßig, als wäre er halb weggetreten. Ich schließe die Augen, aber die Geräusche aus dem Nebenzimmer werden lauter, schneller, und ich kann spüren, wie mein Körper auf eine Art reagiert, die ich nicht gebrauchen kann - ein nervöses Kribbeln in meinen Fingern, ein flaues Ziehen in meinem Unterleib.
    
    "Fuck", flüstere ich und wälze mich hin und her, die Wut und der Frust fressen sich in jede meiner Bewegungen. Ich habe die Schnauze voll von diesem verdammten Gefühl, wieder mal alleine und angepisst daneben zu stehen, während Franzi sich offensichtlich eine geile Zeit macht. Ich drehe mich zu Lukas um, schaue ihn an, wie er da liegt, halb verpennt, halb verstrahlt, und irgendwas in mir schaltet sich einfach aus. Es ist mir scheißegal. Mir ist alles scheißegal.
    
    Ohne viel nachzudenken, rutsche ich näher an Lukas heran und lasse meine Hand auf seinen Schritt gleiten. Er ist zuerst zu benebelt, um zu ...
    ... reagieren, doch als ich fester zupacke, öffnet er seine Augen und starrt mich kurz an, als hätte er keinen Plan, was abgeht. "Was...?", murmelt er, aber ich schneide ihm das Wort ab, indem ich meine Hand weiter gegen ihn presse. Es ist nicht zärtlich, es ist nicht einfühlsam - ich packe ihn einfach, weil ich jetzt irgendwas brauche, irgendwas, das dieses beschissene Gefühl von allein und ausgegrenzt sein wegschiebt.
    
    Lukas atmet scharf ein, und ich sehe, wie seine Augen klarer werden, als ihm dämmert, was ich da gerade mache. Er rutscht ein Stück näher, seine Hände finden schnell ihren Weg zu meinen Hüften, und ich ziehe mir das viel zu große Shirt über den Kopf, lasse es irgendwo neben der Matratze liegen. Meine Haut prickelt, aber nicht auf die schöne Art - es ist mehr wie ein Zwang, irgendwas zu tun, das mich für einen Moment aus dem Ganzen rausholt.
    
    "Du willst, ja?", flüstert Lukas heiser, seine Finger graben sich in meine Taille, und ich nicke, nur um die Worte auszusparen. Ich schiebe mich über ihn, meine Beine gespreizt, und fühle seinen harten Schwanz durch den Stoff seiner Boxershorts. Ich reibe mich an ihm, langsam erst, um das Kribbeln in meinem Unterleib zu spüren, und dann härter, schneller, bis sich dieses dumpfe Gefühl der Erregung in mir aufbaut. Seine Hände wandern über meine Titten, fester, fast grob, und ich lasse ihn, weil es einfach nichts anderes ist, als das, was ich gerade will.
    
    Ich greife nach seinem Hosenbund, ziehe ihm die Shorts runter, und er stößt ...