1. Unsere Tochter Alicja – die Fünfte


    Datum: 27.04.2026, Kategorien: Schamsituation

    ... Dekoration so begeistert, dass sie zu ihrer Mutter rief: „Schau mal, Mamma, wir sollten unser Esszimmer auch so schmücken. Das sieht wunderschön aus.“ Meine Frau meinte: „Ja gut, wenn Du mithilfst, dann auf jeden Fall.“ Begeistert sagte sie zu und fing schon an Vorschläge zu machen. Wurde aber in ihrem Eifer von meiner Frau gebremst.
    
    Die Haushälterin stand schon mit einem Tablett Sektgläser breit. Ich konnte ihr erstauntes Gesicht sehen, als sie Alicja sah. Sicherlich wurde sie darüber informiert, dass am heutigen Abend eine Nudistin zu Gast ist, die auch nackt erscheint, aber geglaubt hatte sie es wohl nicht. Jedenfalls schaute sie ungläubig und etwas verunsichert, erst zu Margot und dann zu Alicja. Margot nickte nur unmerklich, als wolle sie sagen: „Alles in Ordnung.“
    
    Elfriede, so wurde sie uns vorgestellt, kam uns entgegen und reichte uns mit den Worten: „greift zu, es ist alkoholfreier Sekt.“, das Tablett. Zofia schaute zu ihrer Mutter, als von da kein Einwand kam, nahm sie auch ein Glas. Alicja bekam noch ein freundliches Lächeln mit einer anerkennenden Verbeugung. Sie bedankte sich leise. Margot erhob ihr Glas und sagte: „Auf einen wunderbaren und interessanten Abend!“ Die Gläser klirrten leise beim Anstoßen, doch schien die Aufmerksamkeit noch immer unterschwellig bei Alicja zu liegen, besonders in den beobachtenden Blicken von Elfriede. Mit den Worten: „In etwa 15 Minuten ist das Essen fertig.“ Verschwand sie in die Küche. Langsam bildeten sich kleine Grüppchen ...
    ... und der smal talk begann.
    
    Zofia ging neugierig zu dem geschmückten Esstisch. Es war ein grosser rechteckiger massiver Tisch, an deren vier Seiten je zwei Stühle standen. Davor die Namensschilder. Er stand mittig im Raum, nahe, der mit grossen Fenstern versehenden Terrasse, aber mit so viel abstand, dass eine Servierkraft leicht durchgehen konnte. Meine Frau und Margot standen bei Zofia und sprachen sicher über die Dekoration.
    
    Heiner und Sabine hatten sich zu Alicja gesellt. Sie musste wohl viele Fragen beantworten. So wie ich es sah, war es eine lebhafte Unterhaltung und Alicja fühlte sich sichtlich wohl dabei.
    
    Gunnar kam zu mir. „Was für ein Anblick.“, sagte er und zeigte leicht mit dem Glas in der Hand in Alicjas Richtung. „So souverän und selbstbewusst und so schön. Was für ein Anblick. Du kannst stolz auf sie sein.“ Ich nickte nur, ohne ihn anzuschauen. Ohne weitere Worte beobachteten wir die ganze Szenerie. Gunnar genoss sichtlich den Anblick von Alicja.
    
    Doch dann sah ich, wie meine Frau in die Küche verschwand. Ein ungutes Gefühl beschlich mich. „Was hat sie denn jetzt vor? Sie hatte versprochen Alicja zu Unterstützen.“, fragte ich mich besorgt. Gleich darauf erschien sie wieder und sprach leise mit Margot, deren unauffälliges Nicken meine Besorgnis eher verstärkte als linderte. Soll das etwa wieder eine Bestrafung werden? Wozu braucht sie Margots Einverständnis? Ich ahnte Böses. Meine Frau huschte zurück in die Küche, nur um kurz darauf mit Elfriede wieder ...
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