1. Unsere Tochter Alicja – die Fünfte


    Datum: 27.04.2026, Kategorien: Schamsituation

    ... mir gelten sollen“, hörte ich Gunnar neben mir. Er hatte sich neben mir an die Bar gesellt. Ich schaute ihn fragend an und meinte: „Soll ich sie herrufen? Wahr das mit dem Smartphone nötig?“ Er schaute etwas verlegen. Wobei ich aber nicht wusste, ob es wegen der Geschenke war oder wegen seines Wunsches. Er lachte und sagte: „Nein und ja. Nein, du sollst sie nicht herholen, aber ja zu den Geschenken.“ Ich bedankte mich nochmal dafür und sagte, mehr zu mir: „Jetzt muss ich zusehen, dass ich so schnell wie möglich einen Termin mit Horst von der IT mache.“ Gunnar schaute mich verwundert an und wollte wissen, wieso, da die Teile ja neu sind. Ich erklärte ihm, dass die Geräte – die Tablets und Zofias Smartphone – erst noch sicher eingerichtet werden müssten. Zudem bräuchten wir für Zofias Handy noch eine SIM-Karte, vorzugsweise Prepaid.
    
    Alicja kam zurück. Ich nickte kurz in Gunnars Richtung, um sie an ein Dankeschön auch für ihn zu erinnern. Aber das war unnötig, sie ging ohnehin gleich auf ihn zu. Sie trat auf ihn zu, nahm ihn kurz in den Arm und bedankte sich, bevor sie wieder zu Hainer und Sabine ging. Gunnar strahlte mich regelrecht an. Er schien richtig zufrieden zu sein. Er zeigte auf mein Glas und fragte, ob er nochmal nach schenken soll. Elfriede hatte mittlerweile die Bar verlassen, um noch etwas in der Küche zu erledigen.
    
    Gunnar meinte: „Dann werde ich mal die Bar übernehmen.“, und fragte, was ich möchte. Ohne eine Antwort abzuwarten, sagte er: „Ich mix dir da mal ...
    ... was richtig Gutes.“, und lachte dabei. „Denk dran, ich muss noch fahren und mit dem Alkohol habe ich es auch nicht so.“ Wandte ich ein. Er nickte und machte weiter. Nach einer Weile stellte er ein recht buntes Glas auf den Tresen und sagte: „Probiere. Der ist super und ohne Alkohol.“ Und tatsächlich, fruchtig kalt und richtig lecker. Er kam hinter der Bar vor und wir stiessen an. Während wir langsam auf den Pokertisch zu gingen, brachte er das Gespräch nochmal auf Horst von der IT. „Soll Horst zu euch kommen oder willst du dich mit ihm in der Firma treffen?“ Fragte er wie nebenbei. Ich hatte daran noch gar nicht gedacht, gab ich zu. „Der wird sich wundern, wenn er bei euch aufkreuzt und Alicja ihm nackt das Tablet reicht.“ Sagte er mit einem frechen Grinsen im Gesicht. „Das gefällt dir wohl? Würdest auch gerne dabei sein, was?“ Fragte ich, nicht ganz ernst gemeint. „Hör zu“, sagte er: „Bei solch einem Anblick, wer bitteschön, möchte da nicht dabei sein?“ Und zeigte in Richtung Alicja. Ich erklärte dann, dass ich soweit noch nicht gedacht hatte. „Also werde ich wohl erst mal mit Alicja reden und dann einen Termin machen.“ Sagte ich und damit war das Thema für mich erledigt. Beim Pokertisch angekommen, drehte sich die Unterhaltung hauptsächlich ums Pokern und ums Kartenspielen. Gunnar war erstaunt, dass ich nicht Poker spiele. Da ich davon überhaupt keine Ahnung hatte, gab er mir eine Lehrstunde. Irgendwann wollte ich wissen, mit wem er denn spielt und wie oft. „Wir spielen eher ...
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