1. Durchschnitt Teil 1


    Datum: 28.04.2026, Kategorien: 1 auf 1,

    ... verstehen.
    
    Den Rest des Tages verbrachten wir mit einer ziemlich langen Wanderung, bei der wir über lange Strecken nicht redeten. Trotzdem fühlten wir uns verbunden. "Du, sag mal. Bist Du beim ersten Mal mit einem Mann immer so fordernd?" Sie schaute mich jetzt forschend an, bevor sie antwortete: "Wieso glaubst Du, nur beim ersten Mal?" Ich musste schlucken. Lang schwieg sie, bevor sie anfing zu erzählen, was ihr sichtlich schwer fiel: "Ich hatte mal einen Typen und dachte, der ist für das ganze Leben. Dann, eines Tages kam er mit einem 1,73-Blondchen mit riesigen Silikontitten und einem Schlauchboot in den Lippen an, dass fünfzehn Jahre jünger war als er. Er meinte, sie ginge mehr auf seine Bedürfnisse ein. Seit dem schaue ich mir die Männer genau an. Viele sind einfach Arschlöscher. Fast immer bleibt es bei einem ONS, manchmal nicht mal das. Du kannst Dir also jetzt etwas darauf einbilden, dass ich noch da bin." "Oh, das tut mir leid." wollte ich sagen. Doch sie unterbrach mich: "Das muss Dir nicht leid tun. Wäre es anders gekommen, hätten wir die Nacht nicht miteinander verbracht."
    
    Langsam kehrten wir zurück. In Elisas Wohnung improvisierten wir noch ein Abendessen. Nach dem Essen machte ich mich auf den Heimweg. Elisa musste morgen früh aufstehen und wollte nicht, dass ich bei ihr übernachte. Ehrlich gesagt, war es mir ganz recht. Ich hatte einiges zu verarbeiten und außerdem fühlte ich mich nach letzter Nacht noch immer ziemlich ausgepowert. In meiner Wohnung ...
    ... bezog ich noch mein Bett neu und duschte, bevor ich mich zum Schlafen legte. Dann wünschte ich Elisa über WhatsApp noch eine gute Nacht. Aber es kam keine Antwort.
    
    Die Gedanken in meinem Kopf waren verwirrend. Einerseits konnte Elisa die pure Langweile ausstrahlen. Andererseits war sie wie ein alles verzehrendes Feuer. Wer uns beim Wandern gesehen hätte, hätte uns nach der nächsten Biegung wahrscheinlich vergessen. So durchschnittlich und langweilig sahen wir aus. Auf der anderen Seite hatte ich letzte Nacht den berauschendsten Sex meines Lebens. Allein der Gedanke daran führte zu einer Erektion. An einem anderen Tag hätte ich jetzt masturbiert. Heute war mir aber alles noch zu empfindlich. Auch das hatte ich noch nicht erlebt, so ausgelaugt worden zu sein. Ich schlief mit dem Gedanken ein, dass ich eine unsichtbare Freundin hatte, die auf der anderen Seite ein gefährlicher Vulkan war.
    
    Würde ich Elisa meinen Kumpels vorstellen, würden die mich nur mitleidig angrinsen und ich würde wissend zurückgrinsen. Und Elisa würde jeden von ihnen sezieren, bevor sie es überhaupt gemerkt hätten. - Genauso, wie sie es mit mir gemacht hatte.
    
    Am nächsten Morgen schickte ich Elisa einen Morgengruß und fragte, ob wir uns heute sehen. Sie meldete sich erst in der Mittagspause. Die Antwort war typisch und kurz: 'Um 19 Uhr. Bei mir heißt, Du musst später gehen. Bei Dir heißt, ich kann bleiben.' Diesmal antwortete ich auch nur kurz: 'Bei mir.'
    
    Punkt 19 Uhr stand Elisa vor meiner Tür. Im ...
«12...131415...18»