1. Johanna Morgenthau und die Suche nach dem Zimteis Kapitel 4


    Datum: 01.05.2026, Kategorien: BDSM

    ... Augen sehen.“
    
    Sie lachen erneut.
    
    Marie fragt: „Du bist gar nicht gekommen, oder? Soll ich…“
    
    „Nicht nötig. Das Spiel an sich macht mich so geil, das reicht mir heute.“
    
    Schnell zieht sich Johanna um und die beiden flüchten aus dem Krankenhaus, setzen sich draußen hin und schauen den Mond.
    
    Dann meint Johanna plötzlich: „Ich weiß was ich machen muss.“
    
    „Was du machen musst?“
    
    „Ja. Ich weiß jetzt wie ich die Sache mit Michael wieder hinbiege.“
    
    „Hat der Besuch bei Karsten dich auf eine Idee gebracht?“
    
    „Nein, der Mond hat es mir gesagt.“
    
    Sobald es Tag ist findet Johanna Michael: „Michael, bitte, ich kann nicht aufhören, mich schuldig zu fühlen. Es ist wie eine Mauer zwischen uns.“
    
    Er schaut sie ernst an: „Hast du über Konsequenzen nachgedacht?“
    
    Sie sagt: „Ich möchte das nicht mehr mit mir herumtragen. Und ich möchte, dass wir beide wissen das ich die Sache ernst nehme und ich mich nicht billig aus der Affäre ziehe.“
    
    Michael nimmt sie in den Arm, schaut ihr schweigend in die Augen.
    
    Sie holt tief Luft und sagt: „Ich möchte, dass du mich bestrafst. Und ich meine hart bestrafst. Ich glaube dann kann ich meinen Frieden damit finden.“
    
    Er fragt: „Dir ist klar, dass das eine schmerzhafte Angelegenheit wird?“
    
    „Ja. Muss es werden, sonst kann ich nicht loslassen. Ich bin bereit. Wann?“
    
    Es ist als hätte Michael schon darauf gewartet dass sie genau das sagt. „Jetzt gleich. Komm mit.“
    
    Er führt Johanna in einen Raum, in dem sie bis jetzt noch ...
    ... nicht war. Der Boden ist Parkett, überall sind irgendwelche kleinen Klappen eingelassen. Vertäfelt, antike Schränke. Ein Teil des Raums ist durch Vorhänge abgetrennt.
    
    Es ist sehr warm, wärmer als im Rest des Hauses. Vermutlich, weil man hier meistens nackt ist? In der Mitte steht eine Liege. Eine stabile Konstruktion, mit einem verkleideten Unterbau.
    
    Er deutet wortlos auf die Liege. Sie entkleidet sich, lässt ihre Kleidung auf den Boden fallen, klettert auf die Liege und legt sich auf den Rücken.
    
    Er stellt sich neben sie, sie schaut von der Liege zu ihm hoch: „Bitte bestrafe mich. Bestrafe mich hart.“
    
    Er antwortet: „Wenn ich einmal anfange, werde ich die Bestrafung bis zum Ende durchziehen. Es gibt kein Safeword oder eine Möglichkeit, abzubrechen. Möchtest du trotzdem anfangen?“
    
    „Ja. Du entscheidest wann es genug ist. Bitte bestrafe mich jetzt.“
    
    Er bindet ihre Hand- und Fußgelenke fest. Die Manschetten sitzen sehr fest um ihre Gelenke. Johannas Gedanken rasen. Was würde er tun? Wie sieht so eine Bestrafung aus? Wachs? Schläge? Nadeln? Sie weiß, sie braucht gar nicht fragen, er würde sowieso nichts vorweg nehmen.
    
    Michael dreht an einem großen Rad an der Seite von der Liege. Die Hand- und Fußfesseln bewegen sich, fangen an Johanna zu strecken. Es ist eine Streckbank! Neben dem strecken in die Länge hebt sich der Mittelteil so dass sie vorne überstreckt ist und in ein Hohlkreuz gezogen wird.
    
    Johanna phantasiert schon darüber, dass sie hier in zwei Teile ...
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