1. Johanna Morgenthau und die Suche nach dem Zimteis Kapitel 4


    Datum: 01.05.2026, Kategorien: BDSM

    ... zerrissen liegt, da hört er auch schon auf. Sie liegt stramm gestreckt, aber ohne Schmerzen in den Gelenken.
    
    Er nimmt Öl und reibt damit ihre Haut ein, vom Kopf bis zu den Füßen. Er nimmt ein Gerät aus einem der Schränke, stellt sich neben die Liege. Er hält es – extra? – so dass sie es gut sehen kann. Ein Griff mit einer Drahtseilschlaufe daran. Sie überlegt was sie tun soll. Wird erwartet dass sie mitzählt? Soll sie versuchen, möglichst lange ohne Schreien durchzuhalten oder es einfach rauslassen? Was erwartet er von ihr? Wird er …
    
    Ihre Gedanken werden unterbrochen. Ein Schrei. Ihr Schrei. Sie hört sich selber schreien noch bevor sie den Schmerz richtig verarbeitet. Ein schrecklicher Schmerz durchzieht ihr Brüste. Viel schlimmer als Johanna erwartet hat.
    
    Dann ein zweiter Schlag, ein Dritter, ein Vierter. Johanna lässt die Schreie einfach so raus, sie würde sowieso nichts kontrollieren können.
    
    Pause. Er legt ihr eine Augenbinde an. Warum eine Augenbinde? Kurze Zeit später weiß sie Bescheid. Vorher hat sie sich auf die Schläge vorbereiten können, hat sie kommen sehen. Jetzt kommt der Schmerz einfach aus dem Nichts.
    
    Ein scharfer Schmerz durchzieht ihren Unterleib, nur Millimeter von ihren Schamlippen entfernt. Dann an ihren Oberschenkeln. Ohne Sinn oder Muster schlägt er zu, mal hier mal da. Johannas Tränen fließen in die Augenbinde. Ihr Körper fängt an zu zittern, ihr Atem wird zu einem panischen Hecheln. Immer weiter treffen seine Schläge ihren Körper.
    
    Sie ...
    ... hat jedes Gefühl für die Zahl der Schläge verloren. Nach zehn, oder vielleicht zwanzig, oder sonst wie viel fängt Johanna an zu betteln: „Bitte. Stopp! Ich kann nicht mehr. Eine Pause, ja? Ahhhhh! Bitte! Ich weiß was ich gesagt habe, du entscheidest aber es ist zu krass. Bitte hör auf! Aufhören!“
    
    Ihr betteln wird Stück für Stück zu einem Schreien. Er hält inne, dann geht es weiter. Er hat das Werkzeug gewechselt. Sie kann nicht sagen was es ist. Sie spürt nur einen undefinierten, unerträglichen Schmerz. Sie will die Schläge abwehren, ihr Körper versucht sich krampfhaft zu beugen aber sie ist hilflos ausgestreckt. Sie verliert jedes Gefühl für ihren Körper, ihre Gedanken verabschieden sich. Sie ist nur noch dieser Schmerz. Sie ist nur noch ein abstrakter Schmerz und ein undefinierbares Schreien in der Dunkelheit.
    
    Die Schläge haben aufgehört. Sie ist nur noch diese Leere, ihr Verstand, ihr Körper ist verschwunden. Sie braucht eine halbe Ewigkeit und zu verstehen dass die Schläge ein Ende haben. Er nimmt ihre Augenbinde ab und verlässt den Raum.
    
    Sie liegt da.
    
    Sie würde gerne nach ihrem Körper schauen, aber Michael hat beim Rausgehen das Licht ausgemacht. Michael kommt zurück, bei ihm ist eine junge blonde Frau. Johanna hat sie zuvor noch nicht gesehen, sie wohnt nicht im Haus. Die Frau zieht sich aus, kniet sich vor Michael hin, holt seinen Schwanz raus, und beginnt zu blasen. Johanna liegt hier, ihr ganzer Körper tut weh und zu allem Überfluss muss sie mit ansehen ...
«12...161718...33»