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Daniel und ich
Datum: 04.05.2026, Kategorien: Romantisch
... Kindern vorgestellt. An ein Leben, nur als Frau und nie als Mutter hatte ich nie gedacht. Und Daniel hatte ich auf dem Spielplatz gesehen, ich stellte mir vor, dass er ein idealer Vater sein kann. Die Tränen liefen, Trauer schüttelte mich. Ich hatte die Liebe meines Lebens gefunden und jetzt das. Daniel hielt mich in den Armen, hielt mich fest an sich gepresst und versprach mir, eine Lösung zu finden. Er versprach mir, dass wir Kinder haben werden. Ich wusste, dass er das sagte, weil er mich liebt. Eine realistische Lösung um Mutter zu werden, sah ich nicht. Ausser ich würde Daniel betrügen, was ich nicht wollte und was er sofort merken würde. "Es ist kein Betrug, wenn ich es weiss, wenn ich es erlaube. Dann kannst du Mutter werden, das Kind wird trotzdem immer unser sein und ich werde sein Vater." So wie es Daniel sagte, klingt es einfach. Ich sollte einfach Sex mit anderen haben. Keine Liebe, keine Zärtlichkeit, nur Sex. Keine Küsse nur Sperma. Daniel brauchte lange bis er mich von seinem Vorschlag überzeugt hatte. Ein Kind adoptieren wollte er nicht, wegen mir. Er sagte, Muttersein beginnt mit der Zeugung, er sprach mir aus dem Herzen, ich wollte schwanger sein, ein Kind austragen, aufziehen, lieben und durch die ersten Jahre seines Lebens begleiten. Ein Kind adoptieren wollte er nicht, wegen mir. Den Einwand, dass er bei seinem Vorschlag auch kein richtiger Vater sei, wischte er beiseite. "Wegen einer kurzen fünfminütigen Spritzerei", so sagte er, "sei man ...
... noch lange nicht Vater, sondern nur Spermiengeber. Aber du hast es neun Monate in deinem Bauch, nur das zählt," Trotzdem, ich liebte Daniel, ich wollte Kinder, Vielleicht war seine Lösung eine, oder keine, Am nächsten Tag zog ich um, räumte alles zusammen und zog zu Daniel. Wir heirateten, wir verbrachten die Flitterwochen in Kenia, wir liebten uns. Es war anders als zu Hause, dort mussten wir zehn Stunden aufeinander verzichten. Es war herrlich, es war schön, zwei Wochen lang konnten wir jeden Tag 24 Stunden zusammen verbringen. Ich liebte ihn so sehr, und er mich. Wir sprachen nochmals über unseren Kinderwunsch. Dann stimmte ich Daniels Vorschlag zu. Wir berechneten meine fruchtbaren Tage und ich fuhr in Urlaub. Ein Campingplatz an der französischen Atlantikküste schien ideal. Daniel wollte nicht mitkommen, das würde mich von der Aufgabe, mich schwängern zu lassen, ablenken und es wurde potentielle Spermaspender verschrecken. Sie würden sich nicht an mich heranmachen, wenn er dabei sei. Daniel musste meine Arme, die sich um seinen Körper schlangen, lösen. Er musste mich weg stossen. Er schaute mir nicht nach, als ich weg fuhr. Ich hatte die Angst in seinen Augen gesehen bevor ich mich umdrehte und ging. Er brauchte keine Angst zu haben, meine Liebe wird er nie verlieren, auch wenn mich andere vögeln. Ich lag am Strand, beschienen von der Sonne. Wellen donnerten an die Küste, kräftig blies ein warmer Wind. Der Campingplatz war fast voll besetzt, viele junge ...