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Daniel und ich
Datum: 04.05.2026, Kategorien: Romantisch
... wagen. Falls es die heutigen Spermien in nächsten paar Tagen nicht schaffen, brauchte ich mehr. Mein Tagesziel war gegeben. Noch mindestens ein Braunhaariger oder zwei. Wir schwammen wieder im Meer, ich trank wieder ein paar Cocktails. Für heute hatte ich genug, genug Spermien, genug getrunken. Bevor ich einschlief sah ich mir ein Foto von Daniel an und küsste es. Am Morgen stand ich früh auf und trank erst Mal Kaffee. Der Betreiber der Strandbar und ich schienen die einzigen zu sein, die schon wach waren. für alle anderen war es zu früh, er bereitete Kaffee und Sandwiches für den grossen Ansturm vor. Der Barbesitzer war nett, sah aber falsch aus, nichts an ihm erinnerte an Daniel. Wir sprachen ein bisschen. Ein wenig Deutsch konnte er, aber für ein richtiges Gespräch reichte es nicht. Der Besitzer der Strandbar schmierte meinen Rücken mit Sonnencreme ein. Ich danke ihm. Noch immer schliefen viele im Zelt oder vergnügten sich beim Guten-Morgen-Sex. Ich spazierte einfach am Strand entlang, schaute mich um. Der Strand war fast menschenleer. Nur ein einsamer Jogger begegnete mir. Muskulös, gross, braunhaarig, von weitem sah er stark und männlich aus. Aus der Nähe war er nur ein Anabolika-Monster mit aufgeblähten Muskeln und starren Augen. Mich nahm er gar nicht wahr, schaute höchstens mal auf seine Fitness-Uhr. Ich erreichte ein kleines Fischerdorf. Dort kehrte ich um, ein Schild an der Strasse verwehrte Personen, die nackt sind oder nur einen Badeanzug tragen, ...
... den Zugang. Es waren in mehreren Sprachen verfasst und mit Bildern versehen. Ich wanderte langsam zurück, setzte mich manchmal hin, ganz nah ans Meer, so dass mich die letzten Ausläufer der Wellen erreichten. Ich dachte an Daniel. Das Meer, der Strand, der Wind, dies alles hätte ihm sicher gefallen, Ich dachte an die beiden Daniels von gestern. Heute wollte ich noch einen weiteren Daniel finden, oder zwei. Die Strandbar wurde bereits belagert, als ich zurück kam. Eine ganze Horde neuer Touristen war angereist. Einige standen in der Schlange um Bestellungen aufzugeben, andere lungerten bereits herum, versorgt mit Kaffee und Sandwiches oder mit Bier und Grillwürsten. Der Barbesitzer hatte für heute, weil es Wochenende war, Hilfen angefordert. Das Mädchen nahm Bestellungen und Geld entgegen, der Junge stand am Grill. Er war braungebrannt, alles war braun, die Haare, die Augen, die Haut. Nur war er klein, kleiner als Daniel. Die Körpergrösse hatte ich bisher nicht berücksichtigt. Meine bisherigen Partner waren gleich gross. Hier spielte sie keine Rolle, der Gehilfe würde keine Zeit für mich haben und er war viel zu jung. Meine Blicke schweiften weiter umher. Ganz hinten im Gedränge vor dem Grill, stand einer, der alle Kriterien erfüllte. Er drängelte nicht vor, stand einfach da, übte sich in Geduld, hoffte darauf, dass er seine Wurst oder was immer an Grilladen er bestellte hatte, bald bekommen würde. Er hatte wesentlich mehr Geduld als ich, mindestens soviel wie ...