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Der Zettel - Teil 03
Datum: 05.05.2026, Kategorien: Lesben Sex
Die Tage vergingen und ich lernte diese unbekannte Verena aus der Straßenbahn mittels Messenger jeden Tag ein wenig besser kennen. Hin und wieder haben wir sogar Sprachnachrichten ausgetauscht. Dabei fiel mir auf, dass ich ihre Stimme mit Ausnahme dieser Sprachnachrichten noch gar nicht kannte. In der Bahn hatte sie kein Wörtchen gesagt, als sie den Zettel schrieb. Oder doch? Ich war mehr damit beschäftigt, aus dem Fenster zu schauen oder mich mit dem Bahnfernsehen auseinander zu setzen. Heute ist Sonntag. Der Tag unserer ersten Verabredung. Ich habe Verena geschrieben, dass ich am Sonntag meist Sport treibe, um dem Uni-Alltag ein wenig zu entgehen. Mein Sport bestand darin, dass ich am späten Vormittag mit meinem Fahrrad an den größten See der Stadt fuhr und eine Runde um ihn herumlief. Das waren immerhin 6 Kilometer und danach war der Kopf auch richtig frei. So wollte ich es dann auch heute tun. Das Fahrrad hatte ich an meinem üblichen Startpunkt am Nordufer abgestellt. Von dort ging es im Uhrzeigersinn einmal um den See. Wobei das zweite Stück immer das schönere war. Die ersten beiden Kilometer ging es nämlich nur unter Bäumen stur gerade aus und noch dazu war links der Wege auch noch eine Straße, die vor allem am Wochenende immer stark befahren wurde. Ich bin auf den letzten Metern meiner Runde, hier am Westufer ist es natürlicher und vor allem kurviger, was mir sehr gefällt. Auch gibt es hier keine Straße, die mich ablenkt. Ich kann mich voll auf mich ...
... konzentrieren. Heute ist es angenehm warm und so habe ich mich für eine kurze schwarze Lauftight, die mir bis an die Knie reicht und ein türkises Tank Top entschieden. Darunter trage ich Sportunterwäsche, die zum einen praktisch ist und sich zum anderen auch nicht abzeichnet. Das mag ich nicht so. Meine türkisenen Laufschuhe passen zu dem Tank Top, aber darüber trage ich auch noch eine dunkle Jacke, in die ich einerseits meine Schlüssel und andererseits etwas Geld verstaut habe. Denn mit Verena habe ich mich in dem Seecafé am Nordufer auf einen Kaffee verabredet. Ich bin zeitig losgelaufen damit ich mich nicht eilen muss und bin tatsächlich 5 Minuten vorher da. An dem breiten Weg vor dem Café mache ich im Stehen noch ein paar lockere Dehnübungen und binde meine Haare nochmal ordentlich zusammen. Ich schaue nach links, dann nachrechts, wieder nach links. Wo ist sie denn? „Hallo Emilia!" höre ich dann auch zum ersten Mal diese mir aus den Sprachnachrichten bekannte Stimme. Das kam von hinter mir, denke ich mir und drehe mich um. Und da steht sie. Die Haare wieder offen, wie in der Bahn vor ein paar Tagen. Dazu die mir bekannte Brille. Ich mustere sie kurz von oben nach unten, allerdings ohne jeglichen Hintergedanken. Sie hat sich heute für ein rotes Shirt und eine dunkelblaue Jeans entschieden. An den Füßen dunkle Sneaker und über dem Shirt trägt sie eine offene Jeans-Jacke. Spontan lächle ich sie an, ich freue mich wirklich, sie zu sehen. „Hallo Verena! Schön, dass wir uns ...