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Der Zettel - Teil 03
Datum: 05.05.2026, Kategorien: Lesben Sex
... mal persönlich begegnen." lache ich spontan und meine es auch so. Ich habe mir tatsächlich nichts für eine angemessene Begrüßung überlegt. Warum auch? „Ja, das finde ich auch." Und mustert mich dabei auch etwas. „Du warst echt schon ne ganze Runde um den See unterwegs? Nicht schlecht." Ich nicke und muss wieder lachen. Die Jacke hatte ich bis eben noch offen, mache sie dann aber zu. Es ist grau am Himmel und es geht -wieder einmal- etwas Wind. „Wollen wir reingehen?" frage ich sie. Sofort lächelt sie und nickt eifrig. Und so gehen wir auf die Terrasse des Cafés, die direkt am Weg liegt. Unter einer Markise, die man heute angesichts der Wolken aber gar nicht brauchen würde, finden wir auch einen schönen Platz. Ich nehme mir die Karte. „Ich bin hier immer nur vorbeigelaufen, ich war noch nie hier." lache ich dabei und studiere die Karte. „Aber ich finde was." Schnell habe ich mich dann für einen grünen Tee entschieden. Genau wie Verena. Wir haben schon beim Schreiben festgestellt, dass das eine Gemeinsamkeit ist. Kaffee geht für mich nur im Büro oder an der Uni. Aber in der Freizeit brauche ich den nicht unbedingt und bin lieber für Tee zu haben. Die Getränke bekommen wir recht schnell und auch das Gespräch läuft gut. Verena hat mir schon vor ein paar Tagen in einer Sprachnachricht erzählt, dass sie in diesem alternativen Stadtteil lebt und Lehramt studiert. So konnte ich mir auch erklären, dass ich sie schon mal am Campus jedenfalls gesehen habe. Wir ...
... sind beide davon ausgegangen, dass es wohl in der Mensa war. Sie ist auch tatsächlich ein Jahr jünger als ich, dementsprechend im 6. Semester. Ich verstehe mich auf Anhieb gut mit ihr und kann gar nicht glauben, dass dieser Zettel so ein Auslöser war. Als ich an meinem Tee nippe, muss ich dann auch herzlich lachen. „Also das mit dem Zettel musst du mir aber nochmal erklären. Das ist glaube ich die mit Abstand verrückteste und mutigste Methode, wen kennenzulernen. So was habe ich noch nie erlebt." Und sie lacht auch wieder beim Teetrinken. „Ja klar, gerne... Das war aber eigentlich gar nichts Wildes, eher so eine Idee, die ich mal im Studium kennengelernt habe." Ich lasse es mal so stehen und merke gar nicht, wie die Zeit vergeht. Es ist mal eine angenehme Abwechslung zum Lernen. Einfach mal unter Leuten sein. Das hätte ich schon viel eher machen sollen, denke ich mir. Und habe in meinem Kopf eigentlich schon entschieden, Verena öfters zu treffen, weil wir so gut auf einer Wellenlänge zu sein scheinen. Durch das viele Reden vergesse ich nicht nur die Zeit, ich bemerke auch nicht, dass es am Himmel immer dunkler wird. Erst als ich die ersten Tropfen im Haar bemerke, schrecke ich auf und sehe nach oben. „Oh nein, das gibt es doch nicht!" sage ich ganz erschrocken. Verena hat sofort ihren Becher genommen und ist aufgestanden. Schnell folge ich ihr unter eine Überdachung. Der Regen wird schlagartig mehr. Ein richtiger Platzregen. Auch der Wind frisch auf. „Ach ...