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Julias Weg - Kap. 1
Datum: 06.05.2026, Kategorien: Romane und Novellen,
... am unteren Rand der Gesellschaft verortet, sie selbst zählte sich zum oberen Rand der Mittelschicht. Und trotzdem hatte sie gestern einen ausgelassenen Abend mit Dilara verbracht und saß nun hier mit Emre und ließ zu, dass er sie berührte. Waren es anfangs noch zärtliche Berührungen ihres vom T-Shirt bedeckten Rückens, wanderte seine Hand nun immer tiefer und erreichte die Haut zwischen dem hochgerutschten Shirt und ihrem Rock. Sie bekam eine Gänsehaut und spürte ein Kribbeln in ihrer Muschi. Emres Hand wanderte etwas zur Seite und strich über die Haut zwischen Rock und ihrem Tanga. Sie schaute ihm in die Augen und lächelte ihn an. Sie atmete mittlerweile tiefer ein und aus. Ihre Brust hob und senkte sich. „Gefällt mir, wie du deine Klamotten trägst. Besser als im Büro. Echt sexy!", sagte er zu ihr. Sie zeigte mit dem Kopf Richtung Dilara. „Das war ihre Idee. Nicht mein Style normalerweise, wie du weißt." „Steht dir echt gut. Könntest du öfter tragen." Er zwinkerte ihr zu. Sie stellte sich vor, dass jeder im Büro ihr nachschauen würde. Sie mochte den Gedanken nicht. „Danke für das Kompliment!" Seine andere Hand berührte ihr Knie, strich mit einer Fingerspitze darüber, wanderte Zentimeter für Zentimeter weiter nach oben. Sie nahm ihre Hand und berührte seine, versuchte sie aufzuhalten, wenigstens zu bremsen. „Bitte nicht!", flüsterte sie ihm zu. Emre schaute sie an, lächelte und näherte sich ihren Lippen. Sie war unsicher, ihre Lippen waren leicht ...
... geöffnet. Sie wich nicht zurück, als er sich weiter näherte und sich ihre Lippen berührten. Auch seine Hand ließ sie nun gewähren. Sie schloss ihre Augen und sie küssten sich zärtlich, seine Zunge berührte ihre Lippen. Sie berührte mit ihren Händen sein Gesicht. Sie öffnete kurz die Augen, sah in seine. Ihr Kuss wurde fordernder. Sie spürte die Erregung, die immer intensiver in ihr aufstieg, legte ein Bein über seine, öffnete sich. Seine Hand wanderte an der Innenseite ihres Oberschenkels hinauf und streichelte sie. Sie stöhnte leise. Er berührte ihren feuchten Tanga, strich zärtlich über ihren Kitzler. Wie sehr sie das vermisst hatte. Sie löste den Kuss, schaute Emre in die Augen, lächelte ihn an, biss sich in die Unterlippe. „Das geht nicht!", flüsterte sie ihm ganz leise zu. „Du weißt, ich bin verheiratet, Emre." Emre streichelte weiter ihre Muschi. Julia schob seine Hand zaghaft weg. „Bitte, Emre. Hör bitte auf damit, du machst mich wahnsinnig." Sie küsste ihn erneut, nahm seine Hand und legte sie auf ihrem Rock ab. Seine andere Hand hatte Emre weiter um sie geschlungen. Julia nahm ihr Glas, trank einen großen Schluck und steckte sich eine Zigarette an. „Was passiert hier gerade?", dachte sie. Sie hatte gerade mit einem Türken in der Öffentlichkeit herumgeknutscht und war dabei geil geworden. Sie hatte Jens noch nie betrogen, nicht mal ansatzweise. Keine Flirts, keine Blicke, rein gar nichts. Dilara war immer noch vertieft in ihr Spiel mit Marek. Oder war er es, ...