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Ein Herbstspaziergang
Datum: 07.05.2026, Kategorien: 1 auf 1,
... anschließend sitzen wir immer gemütlich zusammen und essen und trinken Kaffee. Ich nickte. Gut, versprochen sagte ich zu ihr. Kapitel 3 Die Restwoche verging, wie im Flug. Abends telefonierten wir stundenlang und Marion und ich waren jetzt richtig vertraut miteinander. Wir sagten uns, wie sehr wir den anderen begehrten und mir rutschte auch das Wort Liebe heraus. Marion war da zurückhaltender, aber ich konnte es formlich spüren, wie sehr sie unsere gemeinsame Zeit genoss. Und dann war der Sonntag da. Ich stand gut gelaunt um neun Uhr auf. Trank einen Kaffee und machte mich dann fertig. Jeans, Sakko, weißes Hemd, schöne Schuhe und meinen Kurzmantel. Es regnete nicht und es waren auch nur 2 Kilometer bis zur Gemeinde St. Bernhard. Als ich ankam hielt ich Ausschau nach Marion, aber sie war offensichtlich schon in der Kirche, eine protestantische Gemeinde. Ich ging hinein und suchte mir einen Platz etwas weiter hinten, direkt am Gang. Und dann sah ich Marion, die voll und ganz mit ihren Chorschwestern beschäftigt war. Sie trug ein grünes Kleid, dazu passend einen grünen Bolero, grüne Strümpfe und passende grüne Schuhe, nicht zu hoch, aber doch schon mit Absatz. Das Kleid brachte ihre tolle Figur sehr gut zur Geltung. Ihr Hintern war schon ein Gedicht und er wölbte sich deutlich im Kleid hervor. Als sie sich umdrehte konnte ich ihr Dekolleté sehen, nicht zu viel, aber doch so, dass man ihre Oberweite erahnen konnte. Ihre grünen Augen funkelten und dann sah sie mich und ...
... lächelte leicht. Sie ging dann zum Klavier, setzte sich und nach ein paar Gebeten und der Eröffnung durch die Pastorin, kam der Chor zum Einsatz. Marion begleitete den Chor auf dem Klavier und es waren keine typischen Kirchenlieder. Alles war irgendwie fröhlicher und heiterer. Nach dem Gottesdienst, der mit Beifall endete, verließ ich die Kirche und wartete draußen auf dem Vorplatz. Endlich kam Marion heraus, sah mich und kam zu mir. Sie küsste mich auf die Wange und nahm meine Hand. Komm wir gehen jetzt ins Gemeindehaus, da gibt es so etwas wie einen Brunch. Sie stellte mich ein paar Leuten als guten Freund vor und ich unterhielt mich mit ihnen. Marion war offenbar in dieser Gemeinde voll integriert und vor allem sehr beliebt. Es war gegen 15 Uhr, als sie zu mir sagte, komm wir gehen jetzt zu mir, ist nicht weit. Ja gerne, antwortete ich. Kaum 7 Minuten später standen wir vor einem modernen Mehrfamilienhaus. Wir fuhren mit dem Aufzug in die 6. Etage, dann schloss Marion die Wohnungstür auf und ich betrat zum ersten Mal ihre Wohnung. Sie war modern eingerichtet. Sie zeigte mir alles, Schau hier Wohnzimmer mit einer schönen Terrasse nach Süden, da vorn Küche mit Essplatz, gleich am Eingang noch Gästetoilette. Die Treppe führt nach oben ins Schlafzimmer und es gibt auch ein kleines Arbeitszimmer und natürlich das Bad. Ich war beeindruckt. Ah, eine Maisonettewohnung meinte ich, sehr schön. Ich mag das, wäre nur für mich zu viel Platz und auch Arbeit. Ja, meinte Marion, das ...