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Schulden
Datum: 10.05.2026, Kategorien: Reif
... der Tür, als ich mich noch einmal umdrehte, „Und ... Peter, bitte überweise mir nur noch mein Gehalt ..." „Natürlich, Alexandra, natürlich ..." Als ich sein Büro verlassen hatte, schlotterten mir die Knie und ich machte mich unverzüglich auf den Weg nach Hause, zu mir, wo Michael auf mich wartete, um zu hören, wie das Gespräch gelaufen war. Dass das Gespräch mit Peter, welches mir sehr im Magen gelegen hatte, so gut verlaufen war, blieb nicht die einzige Überraschung an diesem Tag. Michael empfing mich in meiner Wohnung mit einem Essen, welches er für uns gekocht hatte. Außerdem hatte er bereits den Tisch hübsch gedeckt, beides war allerdings bislang nicht die Überraschung, die kam etwas später. Bei dem leckeren Essen ließ er sich von mir in aller Ruhe erzählen, wie das Gespräch mit Peter gelaufen war und wie er auf meinen Wunsch, „es zu beenden" reagiert hatte.Ich schilderte es ausführlich und er konnte die Erleichterung, die ich danach verspürte, sehr gut nachvollziehen. „Möchtest du noch einen Espresso?", fragte er mich eine Weile, nachdem wir unser Essen aufgegessen hatten. „Gern!", antworte ich, woraufhin er in die Küche ging und etwas später mit zwei kleinen Tassen starken, heißen Kaffees zurückkam, die herrlich dufteten. Als ich meine Tasche ein kleines Stück angehoben hatte, sah ich, dass auf der Untertasse noch etwas Kleines lag. Ein Keks war es nicht, es hatte ein Loch, glänzte und war dünn ... Die Tasse konnte ich nicht mehr an die Lippen ...
... führen, stellte sie mit zitternden Händen wieder ab und griff nach ... einem Ring ... „Mir ist es ernst mit Dir!", hörte ich da von Michael, er sagte es mit einem gewissen Unterton, der mir sofort meine Bemerkung in Erinnerung rief, die mir inzwischen so leidtat. „Das war für dich offenbar etwas zu nebulös ... so glasig und milchig wie der Mondstein in diesem Ring, den ich für dich ausgesucht habe ..." Ich war wie vom Donner gerührt, was für ein Tag ..., ich steckte mir den Ring auf meinen rechten Ringfinger, er passte perfekt, ich war sprachlos. Dann sprang ich vom Stuhl auf, ging zu Michael um den Tisch, der auch aufgestanden war, umarmte ihn, „Das habe ich nicht verdient ...", war das Erste, was mir dazu einfiel. „Was du verdienst, ist, dass in dein Leben wieder Ruhe einkehrt, sich jemand um dich kümmert und für dich da ist! Und genau dafür werde ich für dich da sein ...", antwortete Michael und umarmte mich fest. Wobei gleich darauf, eigentlich ganz genau das Gegenteil von dem eintrat, was Michael mir gerade versprochen hatte, zumindest in einem Punkt, „Ruhe war es nicht", was ich, wir, gleich nach dieser herrlichen, festen Umarmung miteinander im Schlafzimmer erlebten. Es war ein sehr freudiges und lustvolles Kümmern umeinander. Wir liebten uns in einer Intensität wie niemals zuvor. Was für eine emotionale Achterbahn an diesem Tag! 4. Teil Einige Wochen danach hatten sich die Wogen endlich geglättet. Von den beiden Geldeintreibern hatte ich nicht mehr gehört ...