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Schulden
Datum: 10.05.2026, Kategorien: Reif
... furchtbar leid, ich möchte unsere gemeinsamen Treffen beenden ...". Ich sah ihm dabei in die Augen und schaffte es auch, seinem Blick nicht auszuweichen. „Sehr schade ...", war das Erste, was er dazu sagte. „Das finde ich auch, denn ich habe nie auch nur eine Minute davon bereut. Mir ist es durch eine äußerst glückliche Fügung gelungen, mir die beiden Erpresser vom Hals zu schaffen ..." „Großartig, freut mich sehr für dich. Darf ich fragen, wie du das geschafft hast?" Wir waren im Gespräch von der emotionalen auf die sachliche Ebene gewechselt, das war gut, und ich fühlte mich etwas erleichtert. „Ein Anwalt und ein Bodyguard haben mir geholfen ... bei der letzten Geldübergabe zu Beginn der Woche habe ich einfach gesagt, dass ich jetzt nichts mehr zahlen würde. Daraufhin haben sie mir mit Zinsen und mit Gewalt gedroht, schubsten mich in Richtung meines Schlafzimmers, wobei gleich meine Bluse zerriss ... Wenn du wüsstest, welche Angst ich dabei hatte! Dort erwartete sie der Anwalt, der das Gespräch aufgezeichnet hatte, ebenso wie die angekündigte Vergewaltigung und dass sie schon dabei waren, mich aufs Bett zu schubsen ... als dann noch der Bodyguard hinter der Tür zum Vorschein kam, der Anwalt ihnen sagte, dass er alles aufgezeichnet hätte, haben sie sich aus dem Staub gemacht ..." „Du meine Güte ... das hätte aber auch anders ausgehen können ..." „Vielleicht ... aber zum Glück ist es ja so gekommen ..." „Hoffen wir mal, dass es das jetzt war und die sich nicht mehr ...
... blicken lassen bei dir!", „Ja, das hoffe ich auch. Kannst du verstehen, dass ich einen Cut brauche, ich muss erst einmal wieder Ruhe in mein Leben bringen. Vielleicht ziehe ich auch um, ich halte es in der Wohnung im Moment kaum aus, denke immer wieder, dass sie gleich an der Tür klingeln oder mir wieder im Treppenhaus auflauern ..." „Schrecklich ... Ich verstehe deinen Wunsch ..." „Ich danke dir, Peter! Und bitte, ich versichere dir, dass ich es beenden möchte, hat nichts mit dir zu tun ... Du warst aufmerksam und lieb zu mir ... das werde ich nie vergessen ..." Meine Stimme wurde etwas unsicher und ich kämpfte mit ersten Tränen. „Ich werde die Zeit mit dir auch nicht vergessen, Alexandra, sie war wunderschön und besonders für mich. Vielleicht wären wir unter anderen Umständen ganz zusammengekommen, aber ich bin ja verheiratet, habe dir so nicht wirklich eine Zukunft bieten können ..." Auch seine Stimme war nun nicht mehr die festeste. „Ja, ich weiss ... ich habe das aber auch nicht erwartet ... es war schön mit dir!" Ich stand von meinem Stuhl auf und ging zu ihm um den Schreibtisch herum, der nun auch aufstand, dann nahmen wir uns in die Arme. Es wurde eine feste Umarmung, die eine Ewigkeit ging, bis wir uns schließlich wieder voneinander lösten. „Danke, Peter!", sagte ich und küsste ihn auf die Wange. Mit diesem Kuss hatte er nicht gerechnet, hatte mir seinen Mund nicht zugewandt. Glück gehabt! Wer weiss, wie es sonst ausgegangen wäre ... Ich war schon fast an ...