1. Mein Absturz in die Beschaffungsprostitution – und mein schwerer Gang zurück ins Leben!


    Datum: 13.05.2026, Kategorien: Voyeurismus / Exhibitionismus

    ... auf der Welt eines Tages sein Ende! Und dieser Tag kam vor zwei Jahren genau an Heiligabend! Wir hatten gerade eine exzellente, zarte Ente genossen, als Sebastian sich plötzlich krümmte – er hatte schwere, sehr schmerzhafte Unterleibskrämpfe und mußte sich übergeben! Auch in der nächsten halben Stunde ließen die Krämpfe nicht nach und so blieb mir nichts anderes übrig, als den Notarzt zu rufen. Sebastian wurde ins Krankenhaus gebracht – und dort erhielt er die niederschmetternde Diagnose: Bauchspeicheldrüsenkrebs im Endstadium!
    
    Ich fiel aus allen Wolken! Im Krankenhaus wich ich nicht von seiner Seite, Silvester verbrachten wir zusammen auf der Intensivstation. Zwei Wochen später starb mein über alles geliebter Mann in meinen Armen und in mir brach eine Welt zusammen! Doch ich realisierte seinen Tod zunächst nicht, in dieser Phase befand ich mich permanent in einem Trancezustand. Ich fuhr täglich zur Arbeit, erledigte meinen Job, kehrte wieder heim und setzte mich vor den Fernseher. Mir war scheißegal, was da lief, Hauptsache, es lenkte mich irgendwie von meinem tiefen, bohrenden, seelenverzehrenden Schmerz ab!
    
    Dann begann ich zu trinken. Sebastian und ich hatten eine Vorliebe für süße Liköre, von denen wir etliche in unserer Hausbar gebunkert hatten. Die ersten Tage genügten mir ein oder zwei Gläschen, was sich leider in den nächsten Tagen sukzessive steigerte, bis ich die Hausbar leergesoffen hatte. Dann kam Anfang Februar der Tag der Beerdigung. Den Trauergottesdienst ...
    ... nahm ich wie durch einen trüben Schleier wahr - und als am Grab der Sarg in die Grube hinabgelassen wurde, bin ich zusammengebrochen und fast mit in die Grube gefallen. Das hätte mich in dem Augenblick auch nicht gestört, wünschte ich mir doch nichts sehnlicher in der Welt, als meinem geliebten Sebastian nahe zu sein. Zwei kräftige Männer, Arbeitskollegen von Sebastian, stützten mich und setzten mich auf die Bank in der kleinen Kapelle. Danach brachte mich ein Taxi heim, bis heute weiß ich nicht, wer das bezahlt hatte.
    
    Bisher hatte ich nicht geweint, ich konnte einfach nicht. Doch kaum, als ich mich im Apartment eingeschlossen hatte, brachen alle Dämme! Ich begann zu schreien ... und schrie und schrie und schrie etwa eine halbe Stunde lang. Danach tat mir der Hals weh und ich fing an, hemmungslos zu weinen! Unterbrochen von kurzen Schlafphasen, Toilettengängen und kleinen Eß- und Trinkpausen weinte ich mir ununterbrochen drei Tage lang die Seele aus dem Leib. Danach beruhigte ich mich etwas. Mein Arbeitgeber hatte mir in der Zeit bestimmt zehn oder mehr Whatsapps geschickt, wo ich denn abgeblieben sei! Also ließ ich mich zunächst krankschreiben, das ging aber nur für einen Monat. Aber in der Zeit war ich mehr am Trinken als alles andere und bin nach dem Ablauf der Krankschreibung nicht mehr arbeiten gegangen. Die fristlose Kündigung folgte auf dem Fuße, aber das war mir scheißegal – eigentlich war mir alles scheißegal! Allerdings gab es eine Sache, die ich in dieser Phase ...
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