1. Mein Name ist Kara (Teil 2)


    Datum: 18.05.2026, Kategorien: Gruppensex

    ... wurde unsere Schule von Kämpfern der Boko Haram überfallen.
    
    Alle männlichen Lehrer wurde vor unseren Augen hin gemetzelt, alle Mädchen und auch ich wurde über die Grenze verschleppt.
    
    Glaube mir, ich habe gesehen welche Verbrechen sie an den Mädchen, die 6 bis 16 Jahre alt waren begangen haben, glaube mir, ich war die einzige weiße Frau dort, sie nutzten das aus, ich weiß wie du dich fühlst.
    
    Du bist ein Opfer, das sich schuldig fühlt, weil du denkst das du dich selbst in die Situation gebracht hast.
    
    Ich dachte das auch und als mich die, Hope for Women Foundation für ein irres Lösegeld freigekauft hatte, befand ich mich in einem ähnlichen Zustand wie du.
    
    Bei mir kam erschwerend die Schuldgefühle dazu das ich nicht verhindern konnte, was den Mädchen widerfuhr und wahrscheinlich immer noch widerfährt.
    
    Mich wird in diesem Leben kein Mann mehr anfassen, soviel ist sicher."
    
    Al das erzählte sie in einem traurigen Ton, ich schäme mich, sie hat offensichtlich auch schlimmes, wenn nicht sogar schlimmeres erlebt.
    
    Bald darauf kommt dieser Herr Lobe zurück, mit einem strahlenden Lächeln betritt er, nach dem Anklopfen, das Schlafzimmer.
    
    „Gute Neuigkeiten", ruft er aufgeräumt.
    
    Morgen schon können sie in unsere Einrichtung ziehen, dort wird ihnen in der schwierigen Phase geholfen wieder ein vernünftiges Leben aufzubauen.
    
    Wir machen das seit vielen Jahren sehr erfolgreich, dank unserer großzügigen Unterstützerin. (siehe „Mein Name ist Maria")
    
    Ich nehme ...
    ... alles so hin, bin mit allem einverstanden, was dieser Johannes Lobe sagt, meinen Einwand was passieren würde, wenn mich Obu findet, tut er lachend ab.
    
    „In unserer Einrichtung sind sie sicher, es ist ein Schutzhaus für Frauen, aber sie werden es morgen sehen".
    
    Früh am Morgen fahren wir zu dieser Einrichtung, der Nebel wabert über die Felder, gedankenverloren starre ich aus dem Autofenster.
    
    Am Rande einer Stadt biegen wir in eine kleine Straße ein, vor uns liegt ein offenbar riesiges Anwesen.
    
    Die Einfahrt ist gesichert, zwei Wachposten treten heraus, lächelnd begrüßen sie Herrn Lobe, fahren mit Spiegeln unter das Auto, kontrollieren den Kofferraum.
    
    Erst dann öffnet sich die Schranke, wir fahren hindurch und stehen jetzt vor einem massiven Stahltor, welches sich summend zur Seite bewegt.
    
    Als wir weiterfahren, höre ich wie sich das Tor schließt, ich fühle mich nicht eingesperrt, ich fühle mich seit langer Zeit das erste Mal sicher.
    
    Nachdem wir ausgestiegen sind, schaue ich mich um, ein wunderschöner Park, spätherbstlicher Flair, Frauen mit dem gleichen leeren Blick, den auch ich im Spiegel sehe, laufen schüchtern lächelnd, mit zerschlagenen Gesichtern an uns vorbei.
    
    An diesem Tag durchlaufe ich das „Aufnahmeritual" und habe danach das Gefühl, dass ich es wirklich schaffen kann mein Leben wieder in den Griff zu bekommen.
    
    Die Einrichtung lässt keine Wünsche offen, finanziert wird sie von einer Frau namens Maria Glück, eine Frau, die selbst durch die Hölle ...
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