1. Anastasia Serinskaya - Die Agentin Teil 1


    Datum: 19.05.2026, Kategorien: Romantisch

    ... dass wir noch dazu Händchen halten.
    
    "Herr Außenminister, ich heiße sie herzlich in Moskau willkommen", sagt der Mann, den Sam für den Unterstaatssekretär gehalten hat.
    
    "Danke für die Einladung. Darf ich ihnen meine Freundin vorstellen, Frau Anastasia Serinskaya."
    
    "Wir haben schon von ihnen gehört", meint der Mann etwas unfreundlich in meine richtung.
    
    Sam schaut ihn leicht verärgert an und wendet sich, ohne etwas zu sagen, dem Wagen zu, der vermutlich für uns bestimmt ist.
    
    "Warum so unfreundlich?", raune ich ihm zu.
    
    "Er hat dich nicht begrüßt."
    
    "Das kann ich verstehen. Ich bin nicht gerade beliebt in Russland. Zumindest habe ich alles getan, um mich unbeliebt zu machen", grinse ich.
    
    "Du darfst das nicht so locker sehen. So etwas ist ein Affront. Du bist immerhin meine Freundin und als solche müsste er dich begrüßen. Ob er dich mag oder nicht, spielt dabei keine Rolle."
    
    Wir gehen also weiter und als wir zum Wagen kommen, springt sofort einer unserer Männer vom Secret Service herbei und öffnet die Tür. Wir steigen ein und als ich einen Blick zur Delegation werfe, sehe ich in betretene Gesichter.
    
    Als auch die anderen Mitglieder der Delegation in den anderen Fahrzeugen der Kolonne Platz genommen haben, fahren wir los. Polizisten auf Motorrädern begleiten uns und räumen die Straßen frei. Wir kommen unbehelligt zu einem ansehnlichen Ansitz, an dem die US-Flagge weht.
    
    Eine hohe, mit Stacheldraht gesicherte Mauer umgibt ein größeres Gelände. Es ...
    ... muss einen Park oder zumindest eine ganz schön große freie Fläche geben. Vom Auto aus sehe ich nur ein größeres Gebäude, als wir durch ein eisernes Tor fahren, das hinter uns sofort wieder geschlossen wird.
    
    Der Wagen hält genau vor dem Eingang des Gebäudes und die Türen zur Rechten und zur Linken werden aufgemacht. Sam und ich steigen aus. Da ich auf der Seite bin, die dem Haus abgewandt ist, muss ich um den Wagen herumlaufen. Sam wartet auf mich und hält mir sofort die Hand entgegen, damit ich sie ergreife.
    
    In der Eingangshalle begrüßt uns ein etwa 60 Jahre alter Mann. Sam stellt ihn mir als den Botschafter vor und wir schütteln uns die Hände. Dann werden wir ins Haus begleitet. In einem Raum, der wohl als Speisezimmer dient, ist ein herrliches Frühstücksbuffet aufgebaut.
    
    "Ich habe Hunger", raune ich Sam zu.
    
    "Ich auch, aber auf dich", grinst er verschmitzt.
    
    "Das wird wohl etwas warten müssen, die Hörnchen nicht", grinse ich zurück.
    
    Wir setzen uns und ich nehme mir Brot, Butter, Schinken und Käse. Heute habe ich das Verlangen nach etwas Sättigendem. Immerhin musste ich mich gestern Abend mit zwei Sandwiches zufriedengeben. Eine Bedienung schenkt mir Kaffee ein.
    
    "Danke", sage ich freundlich. "Sie retten mir das Leben."
    
    Während wir essen, plaudern Sam und der Botschafter über alle möglichen Dinge. Ich habe den Eindruck, die beiden kennen sich besser. Es geht um gemeinsame Freunde und Leute, mit denen sie beruflich zu tun haben.
    
    Als ich als letzte mein ...
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