1. Anastasia Serinskaya - Die Agentin Teil 1


    Datum: 19.05.2026, Kategorien: Romantisch

    ... andere.
    
    "Schau Mädchen, wenn du uns brav um Verzeihung bittest und wir uns dann mit euch ein wenig vergnügen dürfen, dann vergessen wir das Ganze. Ansonsten ...", meint der erste und spielt den Großzügigen.
    
    "Ansonsten .... Was?", halte ich lachen dagegen.
    
    "Ansonsten werden wir dich übers Knie legen und so einige Dinge mit dir anstellen, die du freiwillig niemals machen würdest."
    
    "Weil du weißt, was ich freiwillig machen würde?"
    
    "Ich kann es mir denken, auch wenn du eine kleine Raubkatze bist. Aber genau das gefällt mir. Weiber, wie dich, zu zähmen, das macht mir Spaß. Ich mag es, ihnen zu zeigen, wer der Mann ist."
    
    "Und, wenn der Mann hinterher weint und nach der Mami ruft?", provoziere ich ihn bewusst.
    
    "Das wird nicht geschehen", lacht er auf. "Du hast echt ein gesundes Selbstvertrauen. Glaubst du wirklich, dass du allein gegen uns beide auch nur den Hauch einer Chance hast?"
    
    "Erstens sind wir zu zweit und zweitens finde ich es nicht sehr heldenhaft, wenn zwei Männer auf eine Frau losgehen."
    
    "Du hast es so gewollt. Wir haben dir gesagt, wie du das Ganze friedlich beenden könntest."
    
    "Auf eine Art, die ich nicht will."
    
    "Das ist dein Problem", grinst der andere hinterhältig.
    
    "Nun, was ist? Bittest du um Verzeihung?", will der erste wissen.
    
    "Wofür?"
    
    "Dass du so frech zu uns warst?", stellt er eine Gegenfrage.
    
    "Ich frech? Ich doch nicht. Niemals!"
    
    "Mir reichts", sagt der, der neben Jelena saß.
    
    "Komm, bringen wir es zu Ende ...
    ... und haben dann Spaß", antwortet ihm der andere.
    
    Ich habe während des gesamten Disputs Jelena beobachtet. Sie hat sich immer weiter in ihren Sitz verkrochen und schaut mich mit immer größeren Augen an. Mir ist schon klar, dass sie den Männern nie die Stirn bieten würde. Sie macht sich nun Sorgen, wie die Sache auch für sie ausgeht. Ich mache mir keine Illusionen, Hilfe werde ich von ihr ganz bestimmt keine bekommen.
    
    Bewusst warte ich ab, warte, bis der erste von ihnen mich packen will. Ich stelle ihm jedoch geschickt aus, trete seinem Kollegen mit aller Kraft mit dem Fuß von der Seite gegen das Knie, sodass dieses mit einem knacksenden Geräusch, das durch Mark und Bein geht, bricht. Dann ziehe ich dasselbe Bein in einer fließenden Bewegung hoch und ramme das Knie dem anderen mit voller Wucht zwischen die Beine. Beide heulen auf, wie angeschossene Tiere.
    
    Beide gehen zu Boden. Der eine hält sich das Knie, das ihm den Halt versagt hat, der andere presst beide Hände zwischen seine Beine und windet sich vor Schmerzen. Ich muss sein bestes Stück perfekt getroffen haben.
    
    Während ich noch abwartend über den beiden stehe, wird das Abteil aufgerissen. Der Schaffner steht in der Tür.
    
    "Was ist hier los?"
    
    "Sie haben mich angegriffen", sage ich gelassen und deute auf die beiden am Boden liegenden Männer.
    
    "Sie hat uns verletzt", jammert einer.
    
    "Verdammte Schlampe", schimpft der andere.
    
    "Die beiden haben angefangen und haben und belästigt", meint nun auch Jelena ...
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