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Anastasia Serinskaya - Die Agentin Teil 1
Datum: 19.05.2026, Kategorien: Romantisch
... schüchtern. "Wartet hier!", meint der Schaffner. Während ich noch belustigt denke, wo wir wohl hingegen sollten, verschwindet der Schaffner. Er lässt uns mit den beiden allein. Na super, denke ich bei mir. "Und jetzt?", will Jelena schüchtern wissen. "Wir warten ab, was passiert." Der junge Bursche mit dem verletzten Knie versucht nach mir zu schlagen. Ich weiche jedoch geschickt aus und sein Hieb geht ins Leere. Ich bin noch am Überlegen, ob ich ihm noch einen Tritt versetzten soll, da höre ich ein Geräusch hinter mir. "Ich habe genug gesehen!", bellt ein Mann in Uniform. Bei genauerem Hinsehen erkenne ich schnell, dass er von der Militärpolizei ist. Der Schaffner muss ihn geholt haben. Hinter ihm steht noch ein Mann. Beide sind ausgesprochen groß und kräftig. Die am Boden liegenden Männer werden beim Anblick der Militärpolizei bleich. Auch der mit den Schmerzen in seiner Körpermitte beginnt sich zu erholen und ihm wird bewusst, dass die Lage nicht gut für sie beide aussieht. "Was ist passiert?", will der Polizist wissen. Da er sich an Jelena wendet, die immer noch wie ein verschrecktes Reh in der Ecke beim Fenster sitzt und sich in die Nische presst, bin ich still. "Die beiden sind hereingekommen und haben uns belästigt. Der da hat Anastasia angemacht und der hier hat sich neben mich gesetzt und seine Hand auf meinen Schenkel gelegt. Als Anastasia sie aufgefordert hat, uns in Ruhe zu lassen, ist dieser da aufgestanden und hat sie bedroht. ...
... Als Anastasia sich nicht einschüchtern hat lassen, sind sie auf sie losgegangen. Sie sind dabei wohl an die Falsche geraten", erklärt Jelena leise und zaghaft. "Wie kommt es, dass eine junge Frau gleich zwei Soldaten auf einmal ausschalten kann?", wendet sich der Mann an mich. "Mein Vater hat mir den Trick gezeigt. Als Frau muss man sich leider auch ab und zu gegen aufdringliche Kerle wehren. Ein Tritt gegen das Knie oder in die Eier sei dabei das Beste, hat mein Vater gemeint. Offenbar hatte er recht", antworte ich sachlich. "Sie sind auf dem Weg nach Moskau?" "Ja, wir beide", antworte ich. "Dann bitte zeigen sie mir ihre Ausweise, damit ich die Daten aufnehmen kann, später komme ich, damit sie mir das Protokoll unterschreiben." "Was passiert mit den beiden?" "Die nehme ich mit. Beschädigte Ware", grinst er. "Tut mir leid, es ging nicht anders", grinse ich zurück. "Macht nichts", meint er. Wir zeigen ihm unsere Ausweise, er schreibt die Daten auf und die beiden Militärpolizisten verschwinden mit den beiden Rekruten. Jelena atmet erleichtert auf, als die Männer die Tür hinter sich schließen. "Du bist meine Heldin", meint sie. "Weil ich den beiden Manieren beigebracht habe?" "Du hast mich beschützt!" "Das ist doch selbstverständlich. Solche Kerle glauben doch immer, sie könnten tun und lassen, was sie wollen." "Ich hätte mich nicht gegen sie wehren können." "Ich hatte Glück", versuche ich die Sache herunterzuspielen. Ich will nicht ...