-
Anastasia Serinskaya - Die Agentin Teil 1
Datum: 19.05.2026, Kategorien: Romantisch
... aus der Gegend und hat sich deshalb hierher versetzen lassen, oder er hat etwas ausgefressen. "Hat dich schon jemand durchsucht?", will er in schneidendem Ton wissen. "Nein, aber ich habe nichts zu verbergen", beteure ich. "Sie schien harmlos zu sein", verteidigt sich der Anführer der Patrouille. "Ich hole es gleich nach." "Lass nur, das mache ich", meint sein Vorgesetzter und grinst hinterhältig. Zunächst geht er auf den Tisch zu, auf dem mein Rucksack liegt. Er öffnet ihn und kippt den Inhalt auf die Platte. Außer ein paar Kleidern und den wenigen harmlosen Habseligkeiten fällt nichts heraus. Das, was ich vor den Männern verbergen will, ist gut versteckt im doppelten Boden des Rucksackes, den er nun achtlos zur Seite wirft und sich den Inhalt genauer anschaut. Mir ist sofort klar, dass er gar nicht erwartet, etwas Verdächtiges zu finden. Er schiebt auch nur die Gegenstände achtlos hin und her. Dabei greift er sich einen Tanga, den er in die Hand nimmt und aufspannt. Viel Stoff ist es nicht. Genau genommen besteht das gute Stück nur aus einem länglichen und nicht allzu großen Dreieck. Der Rest sind Bänder. "Was haben wir denn da?", grinst er süffisant. "Passt du da überhaupt hinein?" "Den trage ich manchmal", antworte ich etwas verlegen. Er aber grinst nur gemein. Es scheint ihm zu gefallen, dass er mich in Verlegenheit bringen kann. Er macht mit dem Spiel weiter und führt den Tanga zur Nase, wobei er auffällig am Dreieck schnüffelt. Dann schaut ...
... er mich diabolisch grinsend an. "Frisch gewaschen?" "Natürlich!" Er grinst immer noch schelmisch. Mir ist klar, er führt etwas im Schilde. Tatsächlich riecht er noch einmal am winzig kleinen Stückchen Stoff und lässt es dann in seiner Tasche verschwinden. "Stell dich an die Wand, ich will dich nach Waffen absuchen", weist er mich an. Seine Soldaten grinsen bereits, sie wissen vermutlich bereits, was der Mann im Sinn hat, und scheinen sich bereits darauf zu freuen. Ich hoffe nur, dass es mit etwas Anfassen getan ist. Auch er bemerkt die Blicke seiner Untergebenen. "Raus mit euch. Ich komme hier allein zurecht." Die drei Grenzsoldaten werfen mir noch einen bedauernden Blick zu, dann machen sie sich auf den Weg und verlassen den Raum. Ich kann beinahe ihre Gedanken lesen. Sie sind angefressen, denn eigentlich waren sie es, die mich aufgegriffen haben. Deshalb müsste der Spaß, mich zu durchsuchen, ihnen zustehen. Weil sie mich aber nicht schon an Ort und Stelle durchsucht haben, hat nun ihr Vorgesetzter das Vergnügen. Ich habe mich inzwischen folgsam gegen die Wand gestellt und verfolge die Szene mit ausdruckslosem Gesicht. Ich will mich auf keine der beiden Seiten schlagen. Wer weiß, ob ich nicht am Ende von irgendwem Hilfe brauche. Kaum haben die drei den Raum verlassen und die Tür hinter sich geschlossen, kommt der Kommandant, mit dem ich nun allein im Raum bin, auf mich zu und stellt sich hinter mich. "Hände an die Wand, Beine spreizen!" Ich ...