1. Anastasia Serinskaya - Die Agentin Teil 1


    Datum: 19.05.2026, Kategorien: Romantisch

    ... Etwas anderes käme bei ihm wohl nicht in Frage.
    
    Der recht kurze Fick hat ihn überraschend stark angestrengt. Der Scheiß läuft im übers Gesicht. Auch sein Körper ist feucht und eklig. Er scheint nicht sonderlich in Form zu sein. Eine ganze Zeit lang liegt er auf mir und versucht, seinen Atem wieder unter Kontrolle zu bringen.
    
    Für mich war der Fick so gar nicht befriedigend. Ich bin nicht einmal sonderlich erregt worden von seinen Stößen, an einen Höhepunkt war gar nicht zu denken.
    
    "Du bist nicht schlecht", grinst er. "Für heute kannst du verschwinden!"
    
    Er erhebt sich und als ich mich suchend umschaue, deutet er aufs Bad und ich mache mich eilig auf den Weg, weil schon seine Säfte dabei sind, aus mir herauszurinnen.
    
    Als ich aus dem Bad komme, ist vom Kommandanten keine Spur mehr zu sehen. Er scheint sich ins Schlafzimmer zurückgezogen zu haben. Hastig schnappe ich mir meine Kleider und ziehe mich an. Ich will nur noch weg.
    
    Ein flüchtiger Blick in den Spiegel zeigt mir, dass ich etwas derangiert dreinschaue, aber es ist inzwischen spät und ich denke nicht, dass ich noch vielen Leuten begegne. Ich schleiche mich zur Tür hinaus und versuche mich in den Gängen des Hauptquartiers der Schwarzmeerflotte zurecht zu finden, um zum Ausgang zu gelangen.
    
    Ich finde es einigermaßen fahrlässig, eine Fremde allein nachts durch die Korridore einer derart wichtigen Militäreinrichtung schleichen zu lassen. Genau das sind die Gelegenheiten, um Geheimnisse zu stehlen oder ...
    ... sonst irgendwie Schaden anzurichten.
    
    Ich nehme aber an, dass der Kommandant mich nicht als Bedrohung einstuft. Er hält mich für ein Flittchen, das sich ficken lässt, um über die Runden zu kommen. So jemand kann keine Bedrohung sein.
    
    Ich biege um eine Ecke des Ganges, als ich bemerke, dass ich in einer Sackgasse stecke. Also drehe ich mich um, laufe aber beinahe in einen Mann hinein. Er muss auch Offizier sein, das sehe ich an seinen Abzeichen.
    
    "Oh, Verzeihung. Ich suche den Ausgang."
    
    "Du bist die kleine Schlampe, die Nikita mitgebracht hat?"
    
    "Ich bin eigentlich Model. Aber von dem Beruf allein kann man auf der Krim nicht sonderlich gut leben, also muss man kreativ sein."
    
    Er mustert mich belustigt von oben bis unten. Dann lacht er mir frech ins Gesicht.
    
    "Bei so einem Körper kann man leicht kreativ sein."
    
    "Ich hoffe, es ist nicht nur der Körper", antworte ich. Ich hoffe er sieht nicht, wie ich im Dunkeln die Augen genervt verdrehe.
    
    "Du meinst, du bist auch klug?"
    
    "Ich bin sicher kein Genie, aber ganz blöd bin ich auch nicht."
    
    "Und trotzdem findest du den Ausgang nicht?", zieht er mich auf.
    
    "Ha ha, ich bin zum ersten Mal in diesem Gebäude, das noch dazu nicht gerade klein ist."
    
    "Ich will ja nicht so sein", grinst er. "Ich bringe dich zum Ausgang."
    
    "Du kennst den Weg?", frage ich grinsend.
    
    "Ich bin der Vizekommandant dieses Ladens. Ich denke, da habe ich gute Chancen, den Ausgang zu finden", grinst er zurück.
    
    "Da stehen die Chancen ...
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