1. Anastasia Serinskaya - Die Agentin Teil 1


    Datum: 19.05.2026, Kategorien: Romantisch

    ... Mia angewiesen, alles einzupacken, was eine Frau auf einer Reise benötigt. Ich hoffe es ist alles drinnen, was sie brauchen könnten", meint der Rear Admiral.
    
    Mia kommt auf mich zu und reicht mir die Sporttasche. Sie hat einen ängstlichen Blick drauf und ich verstehe nicht ganz warum. Als ihr Blick von mir zu ihrem Vorgesetzten wandert, wird mir bewusst, dass er kein angenehmer Chef ist. Die Kleine hat es vermutlich nicht leicht.
    
    "Danke Mia, das ist aber sehr lieb von ihnen", sage ich.
    
    Dabei nehme ich sie in den Arm und drücke sie an mich. Die junge Frau ist im ersten Moment wie versteinert. Sie ist es wahrscheinlich nicht gewohnt, dass man sich bei ihr bedankt.
    
    "Ach, noch etwas", sage ich wieder an ihren Vorgesetzten gewandt. "Weil wir schon dabei sind, Bitten zu erfüllen. Lieutenant Ferrigan bräuchte noch einen fähigen Adjutanten oder eine Adjutantin. Ich denke, wenn sie ihm Mia zur Seite stellen, müsste das passen."
    
    "Ich soll was?", meint der Rear Admiral etwas aufbrausend.
    
    "Ich kann auch den Verteidigungsminister fragen", grinse ich.
    
    "Von mir aus", lenkt er nach einer kurzen Pause ein. Sein Blick sagt allerdings etwas anderes. Er ist alles andere als glücklich, kann aber andererseits auch nichts dagegen sagen.
    
    Ich aber tue, als ob nichts wäre, bedanke mich höflich und blicke zunächst zu George. Dieser schaut mich glückselig an. Ich habe bemerkt, dass er ein Auge auf die junge Soldatin geworfen hat, und ich will ihm eine Freude machen. Gleichzeitig ...
    ... weiß ich, dass sie es bei ihm gut hat. Dann aber nehme ich Mia noch einmal in den Arm.
    
    "Bei George wirst du es gut haben. Er ist ein toller Vorgesetzter", flüstere ich ihr ins Ohr.
    
    "Danke. Der Rear Admiral ist ein alter Lustmolch."
    
    "Er hat dich angefasst?"
    
    "Das nicht, aber es gab immer wieder angeblich ungewollte Berührungen und anzügliche Worte oder Blicke."
    
    "Das hat nun ein Ende."
    
    "Gott sei Dank."
    
    Wir lösen und wieder voneinander und ich schaue den Rear Admiral an. Er mustert mich mit einem etwas bösen Blick. Ich denke, er ist froh, wenn ich endlich weg bin.
    
    "Ein Hubschrauber bringt die beiden zurück zum U-Boot?"
    
    In dem Moment geht die Tür auf und ein Offizier kommt herein, um Unterlagen zu bringen. Ich nehme an, es sind die Beförderung und die Ernennung zum Kommandanten von George.
    
    "Mia, geh packen!", weist ihr Vorgesetzter sie an. "Abflug in einer Viertelstunde."
    
    "Jawohl, Sir!", sagt sie.
    
    Dann macht sie sich auf den Weg. Als nur ich es sehen kann, formt sie ein tonloses Danke mit den Lippen. Ich nicke ihr zu. Dann ist sie aus dem Raum verschwunden.
    
    Der Rear Admiral unterzeichnet die Papiere und überreicht sie George. Dieser bedankt sich zackig, wie es sich gehört.
    
    "Sie machen sich wieder auf den Weg zurück?"
    
    "Jawohl, Sir!", antwortet George.
    
    Er kommt auf mich zu, bleibt aber stehen und schaut mir in die Augen. Er ist unsicher. Deshalb mache ich den letzten Schritt und umarme ihn.
    
    "Danke für alles!", sage ich. "Du bist mein ...
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