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Anastasia Serinskaya - Die Agentin Teil 1
Datum: 19.05.2026, Kategorien: Romantisch
... Held!" "Danke dir. Ich hoffe, wir werden uns wiedersehen." "Ich weiß es nicht, wohin das Schicksal uns verschlägt. Ich werde dich aber immer in Erinnerung behalten. Bleib wie du bist!", sage ich. Dann lösen wir uns voneinander und er verschwindet zur Tür hinaus. Kapitel 19 Mit einem Jeep werde ich zum Flugplatz gebracht. Vor einem Hangar steht ein Tarnkappenbomber. Ich habe bisher nur Bilder von diesem Flugzeug gesehen, war aber bereits davon beeindruckt. Dieses Meisterwerk der Technik nun in Natura zu sehen, ist einfach überwältigend. Der Kommandant der Luftwaffe, ein Major General, begleitet mich zum Flieger, wo ein anderer Mann steht, ein Colonel. "Das ist Ben, ihr Pilot." "Ben, das ist deine Copilotin für den Flug nach Washington. Pass gut auf sie auf und liefere sie heil ab." "Ich bin doch kein Paket von Amazon", grinse ich. "Sie wissen, wie ich das meine", protestiert er. "Ich denke schon." Ich stehe im Kampfanzug eines Piloten neben dem Flieger. Meine US-Uniform habe ich in die Sporttasche gestopft, die ich bei mir trage. "Gepäck auch noch?", meint Ben. "Eine Handtasche?", grinse ich. "Eine Frau braucht so etwas." "Frauen und ihre Handtaschen. Da kann man wohl nichts machen. Hinter dem Sitz müsste Platz genug sein. Da kannst du sie hineinstopfen." "Ben, Frau Serinskaya ist im Dienstgrad eines Generals. Du kannst sie nicht einfach mit du ansprechen." "Das ist aber unter Piloten so üblich", antworte ich an Bens ...
... Stelle. Er schaut etwas unsicher drein. "Zumindest bei uns in der Ukraine ist das so. Ich bin Anastasia und es freut mich, mit dir fliegen zu dürfen." "Siehst du!", meint nun Ben spitzbübisch zu seinem Vorgesetzten. "Bei uns ist es doch auch so. Sonst dürfte ich dich auch nicht mit du ansprechen." "Ruhe jetzt!", sage ich, muss dabei aber lächeln. "Ihr benehmt euch, wie kleine Kinder im Sandkasten. Wollen wir?" Die letzten Worte sind an Ben gerichtet und ich mache dabei eine Kopfbewegung in Richtung des Fliegers. Ich will hier endlich weg. Mir ist zwar noch nicht klar, was ich in den USA machen soll und was mich dort erwartet, aber das hier ist definitiv nur eine Zwischenstation und ich kann es kaum erwarten, wegzukommen. Da George und Mia schon vor einer Stunde mit dem Hubschrauber gestartet sind, hält mich hier nichts mehr. Ich habe meine Mission erfüllt und freue mich auf meine neue Aufgabe, wie immer die auch ausschauen mag. "Ja, von mir aus kann es losgehen. Alles einsteigen!" Er grinst dabei und deutet auf die Leiter, die an das Flugzeug gelehnt ist. Ich klettere sie hoch und schaue dann unsicher nach unten, weil ich nicht weiß, ob ich den Sitz hinten oder den vorne nehmen soll. Normalerweise ist das egal, weil man von beiden aus das Flugzeug steuern kann. Ich will mich aber den Gepflogenheiten anpassen. "Nimm du den vorderen Sitz, da hat man die bessere Aussicht", grinst Ben. "Touristenbonus sozusagen." "Ich zeig dir, den Touristenbonus!", grinse ich ...