1. Überraschung unterm Schleier


    Datum: 19.05.2026, Kategorien: Transgender,

    ... versöhnlichem Ton und mit einer wunderbar exotischen Stimme fügte sie hinzu: „Aber das können die wenigsten Deutschen unterscheiden."
    
    Sie schaute sich intensiv in meinen Auslagen um und ich hoffte inständig, dass ihr meine Dessous gefallen würden. Denn was gibt es spannenderes für einen Voyeur, als eine Frau, die sich ansonsten komplett verhüllt zeigt, beim Entkleiden zu beobachten? Ich beriet sie - auch aus Verlegenheit, wie ich mit einer offenbar strenggläubigen Muslima umgehen sollte - nur sehr vorsichtig, führte sie in die einzelnen Abteilungen. Und ganz diplomatisch bot ich ihr einen alkoholfreien Cocktail an, wofür sie sich ausdrücklich bedankte: „Ich nehme meinen Glauben ernst, Alkohol gehört sich nicht für mich, obwohl mein Mann Christ und Deutscher ist."
    
    Durch den kleinen Sehschlitz konnte ich nur wenige Gefühlsregungen erahnen, aber als sich ihr Körbchen mit immer mehr Wäschestücken füllte, jubelte ich innerlich. Ich ließ sie komplett in Ruhe, als sie in der Umkleidekabine verschwand und zog mich hinter meinen Kassentresen zurück. Gut, dass ich im Laden keinÜbertragubgsgerät installiert hatte - in diesem Moment hätte ich mich wohl nur schwer beherrschen können.
    
    Nach gut einer halben Stunde war sie endlich fertig und kaufte für ein Vermögen ein. „Das wird meinen Mann alles sehr erfreuen", sagte sie. „Und ich freue mich, so eine gute neue Kundin gewonnen zu haben. Ich hoffe, Sie beehren mich bald wieder", entgegnete ich bestens gelaunt. Ich bot ihr an, eine ...
    ... Kundenkarte für sie anzulegen, da könnte ich Ihre Konfektionsgröße und ihre Vorlieben speichern, außerdem gebe es für Stammkundinnen besondere Rabatte und Einladungen zu speziellen Aktionen wie Modenschauen.
    
    Sie nickte eifrig: „Das hört sich gut an, ich komme bestimmt öfter, in Ihr Sortiment muss sich ja jede Frau verlieben." Sie füllte das Formular aus, zahlte und verabschiedete sich hörbar glücklich.
    
    Ich schaute mir das Papier nun genauer an. Sie hieß
    
    Saliba Al-Halabi und wohnte im Villenviertel Sachsenhausen. „Das muss man sich erstmal leisten können", dachte ich mir und sehnte den Ladenschluss herbei. Das dauerte aber noch ewig, und angesichts der Hitze verkürzten nur wenige weitere Kundinnen mir die Langeweile. Doch irgendwann war es doch so weit.
    
    Daheim angekommen, stellte ich mich nur kurz unter die kalte Dusche, stellte mir einen Obstteller und ein paar gekühlte Getränke bereit, ehe ich mein Heimkino der besonderen Art aktivierte. Klar war: Diese Saliba würde der "Hauptfilm", alle anderen ließ ich sozusage im Schnelldurchlauf passieren. Da waren durchaus Schönheiten dabei, aber meine verschleierte Syrerin elektrisierte mich regelrecht.
    
    Blieb mein kleiner Freund bei den anderen Damen noch ruhig, kehrte sofort Leben ein, als Saliba die Kabine betrat. Achtsam entledigte sie sich ihres Niqabs, des Gesichtschleiers, wie ich Google entnahm. "Wow, was für eine Schönheit!", entfuhr es mir ungewollt laut. Eine schwarze Lockenmähne umrahmte das olivfarbene Gesicht ...
«1234...»