1. Ein Schicksal auf Rädern 07


    Datum: 23.05.2026, Kategorien: Fetisch

    ... Fußknöchel, geformt wie ein zu fester Handabdruck.
    
    - Überall getrocknete Samenpuren` auf ihren Oberschenkeln, Gesicht, Haaren und unteren Rücken die im Licht anziehend schimmerten.
    
    - `Ein roter Hintern` als hätte sie jemand die ganze Nacht gezüchtigt. Hatte sie deswegen voller Geilheit geschrien, während ihm die Sicht von O`Learys Hoden genommen worden war?
    
    In diesem Moment fiel sein Blick auf den Spiegel an der Wand. Das Glas war gesprungen, der fette McCreedy war in der Nacht dagegen geknallt, als er die Beine von Friedrichs Frau soweit auseinanderbog, bis er letzendlich abrutschte. Ein Riss teilte Annas Gesicht nun in zwei Hälften im Spiegel -- eine Seite noch die unschuldige Frau von einst, die andere völlig besudelt, ein fremdes Wesen, gezeichnet von einer Nacht, die kein Mondlicht je erhellt hatte. Friedrichs Hände zitterten, als er die `Bissspuren` auf ihrer Schulter entdeckte, die wie Brandmale ihrer neuen Herren auf ihn wirkten.
    
    Doch anders als in den Tagen zuvor löste dies keine Scham in ihm aus. Stattdessen spürte er eine seltsame `Klarheit`, als betrachte er die Überreste einer Schlacht, die sie überlebt hatten. `Sie sind die Ehrenabzeichen unseres Überlebens`, dachte er erregt, während seine Hand besitzergreifend über ihre Hüfte strich. `Jede Verfärbung eine Übereinkunft in der Hypothek. Jede Bissspur ein Hügel den sie auf dem Schlachtfeld erfolgreich erklimmt und sich einen Vorteil für die kommende Schlacht erkämpft hatten.`
    
    Er fasste sich an ...
    ... die Wange, seine eigene Haut kribbelte und juckte unter einer Schicht aus Befriedigung, Erregung und fremdem Ejakulat. Seine Scham jedoch bröckelte allmählich ab, glaubte er zumindest aber was blieb ihm dann noch übrig, fragte er sich wieder nervös? Was sollte er machen, wenn nicht gegen diesen unnatürlichen Trieb ankämpfen?
    
    Dann bemerkte er, wie Annas verkrampfte Finger sich von dem Vertrag lösten und es wie ein verwelktes Blatt eines vertrockneten Baumes zu Boden fiel. Das Dokument, das ihre Zukunft sicherte und gleichzeitig alles zerstört hatte, was zwischen ihnen einst heilig gewesen war, lag jetzt wie ihre beider Würde, wertlos auf dem staubigen Boden.
    
    Plötzlich hörte er von weitem Jakob schreien. Die Bedienstete trat kurz darauf in das Speisezimmer ein, das weinende Kind im Arm, und warf einen unbeteiligten Blick auf die Szenerie vor ihr. Friedrich sprang auf, sein nackter Körper war gezeichnet von Schuld und Hast, und nahm seinen Sohn behutsam entgegen, während er sich mit einer Hand den Schritt bedeckte. Anna regte sich kaum, als er ihr Jakob in den Arm legte und ihre Hand sanft zur Brust führte. Sie murmelte etwas Unverständliches, ihre müden Lippen suchten instinktiv nach dem Kind und küssten es an der Schläfe, während Friedrich zusah, wie sich ihre Rolle als Mutter mit dem, was sie geworden war, vermengte.
    
    Jakob schrie erneut, schriller diesmal. Friedrich half seiner Frau, hob den Kopf des Säuglings behutsam an. Sie öffnete halb die Augen, ihr Blick war ...
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