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Ein Schicksal auf Rädern 07
Datum: 23.05.2026, Kategorien: Fetisch
... feuerrotes Haar leuchtete unter der Sonne wie Kupfer, seine Haut war von Sommersprossen übersät, die sich über die Nase bis zu den Wangen zogen und ihm etwas Unschuldiges, Fast-Jungenhaftes gaben. Seine Augen, blau wie der Himmel über Nebraska, wichen Annas Blick schnell aus, als sie aus dem Wagen stieg. Er trug ein grob gewebtes Hemd, das an den Ärmeln hochgekrempelt war, und seine Hände -- schmal, aber mit Schwielen bedeckt -- zerdrückten nervös den Rand seines Hutes, den er eilig abgenommen hatte. Anna spürte ein unerwartetes `Kribbeln` im Unterleib, als sie seine schlanke Taille, definierte Figur und die zarte Linie seines markanten Kiefers studierte. Als er errötete und erneut den Blick senkte, biss sie sich leicht auf ihre Unterlippe, um ein Lächeln zu unterdrücken. Dann war da noch Samuel. Der Mann war Anfang vierzig, seine Haut tiefschwarz und von der Sonne zu einem samtigen Braun gebrannt. Sein Körper war massiv und er war riesig, die Muskeln unter dem schmutzstarrenden Hemd waren wie in Stein gemeißelt, als hätte er ein Leben lang gegen mehr gekämpft als nur die Erde. Sein Gesicht war von Narben und einer Handvoll `schwarzer Punkte` gezeichnet, die wie Tintenspritzer über seine Stirn und Wangenknochen verteilt waren -- keine Sommersprossen, sondern Flecken, die an verbrannte Asche erinnerten. Seine Augen, dunkel und durchdringend, ruhten schwer und sehr lange auf Anna, als ob er sie verschlingen wollte. Als er sich vorbeugte und einen Strahl Kautabak vor ...
... Friedrichs Füße spuckte, spannten sich seine Schultern wie die eines Raubtiers, das sein Revier verteidigte. Anna verspürte sofort einen eisigen Schauer, der ihr über den Rücken kroch. Dieser Mann war definitiv gefährlich, ich sollte mich von ihm fern halten, dachte sie sich im stillen. „Tom und Samuel", stellte der Ältere sich knapp vor. Er tat das mit einer Stimme, die nach selbstgebranntem Alkohol und lang vergrabenen Geheimnissen klang. Er verzichtete auf eine Verbeugung, während der junge Tom stammelte: „M-Ma'am... Sir... Willkommen." Friedrich streckte die Hand, mit einem nervösen Zucken um seine Lippen, aus. „Friedrich Weber. Der neue... äh... Eigentümer." Samuel musterte die Hand wie ein Stück fauliges Fleisch, dann grinste er hohl. „Eigentümer kommen und gehen. Die dunkle Erde und ich bleiben." Er spuckte erneut, diesmal knapp an Friedrichs Stiefel vorbei, der unsicher zurückwich und ein `gequältes Lachen` ausstieß, bevor er seine dar gereichte Hand wieder geschwind in seine Hosentasche steckte. „Haha, ja... Nun, wir werden sehen!" überspielte er seine Unsicherheit mit einem künstlichen Lächeln. In diesem Moment half der Schneider `Elias` Anna vom Wagen, seine Hände klammerten sich um ihre Taille länger als nötig. Seine Finger drückten sich in die Kurven ihres Körpers, als wolle er den beiden Farmarbeitern demonstrieren, wer hier der eigentliche Hausherr war. „Mrs. Weber wird müde sein", sagte er geschäftig, ohne Tom oder Samuel eines Blickes zu würdigen. „Schafft ...