1. Ein Schicksal auf Rädern 07


    Datum: 23.05.2026, Kategorien: Fetisch

    ... die Nahrungsmittelvorräte ins Haus und danach das Saatgut, die Werkzeuge und das Bauholz in die Scheune. Sofort!" Als Friedrich Anstalten machte Elias und seiner Frau zu folgen würde er von Elias verbal gestoppt "Du auch, Mrs. Weber wird sich derweil bemühen unseren Hunger zu stillen!"
    
    "Er würde sie doch nicht in der Küche vernaschen. Die Farmarbeiter dürften ihre Übereinkunft doch nicht mitbekommen, das würde doch seine Autorität ihnen gegenüber unterwandern", dachte Friedrich und wollte schon gerade protestieren als er Annas genervten Blick sah, dies besagte, das er gehorchen sollte.
    
    Samuel hob langsam eine Augenbraue, sein Blick wanderte zu dem steif da stehenden Friedrich, der schweigend versuchte seine offene Kinnlade wieder zu schließen und dann der blonden Schönheit, die in den Armen eines anderen ins Haus geführt wurde. Tom kümmerte sich nicht um die Herrschaften und nickte eifrig, seinen Strohhut immer noch in der Hand. „Ja, Sir. Sofort, Sir."
    
    Anna, Jakob fest an sich gepresst, folgte Elias zum Haus. Ihre Schritte knirschten auf dem Kies, während sie die Veranda hinaufstiegen. Die Tür quietschte wie ein sterbendes Tier, als Elias sie aufstieß. Drinnen roch es nach Moder, altem Holz und dem bittersüßen Duft durchgezechter Nächte. Der Flur war schmal, die Farbe blätterten in langen Streifen von den Wänden, und eine Treppe mit ausgetretenen Stufen führte ins Obergeschoss.
    
    „Das Esszimmer scheint dort zu sein", sagte Elias und deutete auf einen dunklen Raum ...
    ... mit einem Tisch, der eine dicke Staubschicht trug. „Die Küche hat einen Herd. Sie werden es allerdings vorher etwas säubern müssen, meine Teuerste."
    
    Anna nickte stumm, ihr Blick wanderte durch ein zerbrochenes Fenster nach draußen, wo Friedrich hilflos mit Wut im Bauch zusah, wie Tom und Samuel die Säcke vom Wagen luden. Samuel warf einen Sack Mehl über die Schulter, als wäre er federleicht, während Tom unter der Last eines Sackes bereits ächzte und sich an die Schulter fasste. Sie sah wie ihr Mann danach die Kiste mit den Konservendosen schnappte und Richtung Eingangstür schleppte. Dann drehte sich Elias zu ihr um, sein Atem strich warm an ihrem Ohr. „Sie sollten sich ausruhen bevor sie das Dinner zubereiten, Mrs. Weber", murmelte er. „Die letzte Nacht war... anstrengend und die kommende wird nicht nicht minder anstrengender."
    
    Anna erwiderte nichts. Sie drückte Jakob fester an sich, während ihre Gedanken zu dem rothaarigen Jungen draußen wanderten -- zu seinen Sommersprossen, seinen knackigen Hintern, seinem unschuldigen Blick, der sie wie ein gejagtes Reh streifte. Er erinnerte Anna an sie selber, bevor sie die Kutschfahrt begann und es reizte sie diese Unschuld zu verderben, genauso wie sie verdorben wurde.
    
    Und dann zu Samuel, dessen dunkle Flecken und starken Arme ihr noch immer einen Schauer über den Rücken jagten. Sie befürchtete, dass er sie noch tiefer in den Abgrund stürzen könnte und nahm sich vor, von ihm Abstand zu halten. Wenn Elias heute abgefertigt ...
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